Maier: Derzeit keine Gefahr durch Lebensmittel aus Japan

Österreich hat Lebensmittel aus Asien immer kontrolliert und wird dies auch weiter tun

Wien (OTS/SK) - "Derzeit gibt es keine Gefährdung der österreichischen Bevölkerung durch Lebensmittel aus Asien und im speziellen aus Japan", so SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst zum für österreichische Konsumentinnen und Konsumenten beruhigenden Ergebnis der parlamentarischen Anfragebeantwortung zur Gesundheitsgefährdung durch Importlebensmittel aus Asien. "In der Anfragebeantwortung bestätigt das Ministerium, alle Produkte aus Japan, die jetzt in Österreich erhältlich sind, sind nicht radioaktiv kontaminiert und können daher problemlos konsumiert werden", betont Maier. ****

Wie in der Beantwortung des Gesundheitsministeriums festgehalten wird, werden aus Japan kaum Lebensmittel nach Europa importiert, da Japan im Lebensmittelbereich ein klassisches Importland ist. Derzeit seien in der Einfuhr grenztierärztlicher kontrollpflichtiger Waren nur Fischerei- und Aquakulturerzeugnisse zugelassen. Seit 2008 sind keine Fischprodukte direkt nach Österreich importiert worden. Sonst kommen nach Österreich aus Japan getrocknete Pilze, Tee, Saucen und spezielle Gewürze in geringen Mengen.

"Zudem hat die Europäische Kommission am 15.3.2011 die Empfehlung an alle Mitgliedsstaaten herausgegeben, dass alle Lebens- und Futtermittelimporte aus Japan ab sofort kontrolliert werden sollen. Nur wenn die Testergebnisse in Ordnung sind, dürfen die Produkte in den EU-Binnenmarkt. Erhöhte Radioaktivitätswerte sind umgehend der Kommission zum melden", zitiert Maier aus der Beantwortung.

Die Beantwortung ergibt auch, dass von den Waren und Tieren, die grenztierärztlich kontrollpflichtig sind, im Jahr 2010 an den österreichischen Grenzstationen (Flughäfen Wien und Linz) 2333 Sendungen zur Einfuhr aus Drittstaaten in die EU gestellt. Von diesen Sendungen wurden 63 Sendungen nicht zur Einfuhr zugelassen, da die EU Bedingungen nicht erfüllt werden konnten. 229 Sendungen waren Lebensmittel, davon wurden 4 Lebensmittelsendungen nicht zur Einfuhr in die EU zugelassen.

"Die Beantwortung meiner parlamentarischen Anfrage zeigt, Österreich hat Lebensmittelimporte immer kontrolliert und wird dies weiterhin tun", betont der SPÖ-Konsumentenschutzsprecher.

Die Anfragebeantwortung zum Download:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_07334/imfname_209655.p
df (Schluss) sa

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