BZÖ-Grosz: 388.858 Euro - Steuergeld für Fischers Sommerresidenz - 2. Teil

"Fischer hat Wählerinnen und Wähler versprochen, auf Kaiserschloss in Mürzsteg als Sommerresidenz zu verzichten"

Wien (OTS) - Wie aus einer weiteren parlamentarischen Anfragebeantwortung der BZÖ-Serie zu den Kosten des Bundespräsidenten durch Wirtschaftsminister Mitterlehner hervorgeht, schlägt die Sommerresidenz des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer dem Steuerzahler mit saftigen 388.858 Euro zu Buche. "Seit Amtsantritt von Fischer haben die Steuerzahler für den Sommersitz recht kräftig gezahlt. Heinz Fischer war es, der im ersten Wahlkampf noch eine Verzichtserklärung für die private Nutzung des ehemaligen Habsburger-Schlosses abgegeben hat. Bei einem Jahresbruttogehalt von 319.900 Euro hätten wir uns erwartet, dass sich der Herr Bundespräsident seine Urlaube selbst finanziert. "Wir wollen eine kommerzielle und touristische Nutzung des Schlosses mit Gewinn, statt eine privilegierte Einzelnutzung des Herrn Fischer mit Verlust für den Steuerzahler", bringt es der BZÖ-Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz auf den Punkt.

Ein Jahresbruttogehalt von 319.900 Euro, 63 Beamte, 16 Vertragsbedienstete, Ausgaben im Budget für "Personal und sonstige Ausgaben" in der Höhe von 7,6 Millionen Euro, Leibwächter, mehrere Mercedes-Dienstwägen, Repräsentationskosten in Millionenhöhe, 5,7 Millionen Euro für die Adaptierung der Amtsräume in der Hofburg, hunderte Empfänge und Ordensverleihungen im Jahr und Dienstreisen um den halben Globus seien für einen kleinen Staat wie Österreich weder effizient noch sparsam. Das Amt des Bundespräsidenten habe sich auf Kostenintensivität reduziert, es gehöre endlich abgeschafft, so Grosz.

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