Vladyka: Frauenquote für Führungspositionen ist ein Schritt vorwärts

Frauen verdienen rund 18 Prozent weniger als Männer bei gleicher Qualifikation

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Alleine die freiwillige Selbstverpflichtung in Form von Kodexempfehlungen und Lippenbekenntnissen haben nicht ausgereicht, um eine gerechte Gleichstellung von Frauen in Führungspositionen durchzusetzen. Umso mehr freut es mich jetzt, dass in Verhandlungen mit der ÖVP Niederösterreich die weitreichendere Regelung des Bundes für das Bundesland Niederösterreich übernommen werden konnte. Vor allem die Verankerung einer gesetzlichen Maßnahme, wenn bis 2018 nicht der angestrebte Anteil an Frauen in Führungspositionen erreicht wird, ist als Erfolg zu werten. Damit ist augenscheinlich vielleicht ein kleiner, aber auf jeden Fall ein wichtiger Schritt vorwärts in der Frage der Gleichstellung der Frauen in Niederösterreich gesetzt worden", betont die Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin der SPÖ Niederösterreich, LAbg. Christa Vladyka.

"Trotz heftiger öffentlicher Diskussionen und vieler Versprechungen hat sich an der Dominanz der Männer in den Führungsriegen der heimischen Betriebe nichts geändert. Darüber hinaus ist Österreich von der Gleichstellung zwischen Männern und Frauen weiterhin ein großes Stück entfernt. Immer noch verdienen Frauen rund 18 Prozent weniger als Männer bei gleicher Qualifikation und gleicher Arbeit und obwohl Frauen besser ausgebildet sind als jemals zuvor. Mit dem nunmehrigen Beschluss des NÖ Landtages bin ich zuversichtlich, dass die Situation von Frauen im Beruf entscheidend verbessert werden kann", so Vladyka.
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