LR Ragger: Bei mobilen Diensten in einem Jahr 1,3 Millionen Euro an Logistikkosten eingespart

Mehr Klienten betreut, aber mit weit weniger Fahrtaufwand

Klagenfurt (OTS) - Die Reformbemühungen von Sozialreferent LR
Mag. Christian Ragger bringen bei den mobilen Pflegediensten sichtbare Erfolge: "Die tüchtigen Mitarbeiterinnen der zwölf Anbieter haben im Vorjahr 8.250 Klienten (2 % mehr als 2009) versorgt, aber sie haben dafür 1,3 Millionen Kilometer weniger Fahrtstrecken als 2009 zurück gelegt", teilte Ragger mit.
Fuhren die mobilen Pflegekräfte 2009 noch 8,92 Millionen Kilometer, um die Patienten in ihren Wohnungen zu unterstützen, waren es 2010 nur 7,73 Millionen Kilometer. "Das ist ein beachtliches Ergebnis, weil damit 500.000 Euro weniger Kilometergeld anfielen. Es ist auch ein Beitrag für saubere Umwelt, wenn unnötige Kilometer durch eine bessere Planung der Einsatztouren vermieden werden", betont Ragger. Die Gesamtersparnis bei den Logistikkosten von 2009 auf 2010 beziffert er mit 1,3 Millionen Euro. Denn die Pflegekräfte mussten auch weniger Arbeitsstunden im Auto verbringen. Es waren im Vorjahr 24.000 Stunden weniger als 2009, was einer Ersparnis von 800.000 Euro entspricht.

Laut Ragger hat sich der Einsatz eines neuen EDV gestützten Tourenplanungsprogramm bei allen Anbietern bereits in kurzer Zeit bewährt. "Ich erhoffe mir in Zukunft in diesem Bereich noch weitere Einsparungen. Das neue System des Kärntner Unternehmens Ilogs wurde im Vorjahr installiert. Nach der einer gewissen Umstellungs- und Einsarbeitungsphase wird es eine weitere Optimierung der Einsatzfahrten, eine bessere Koordination der Anbieter und auch eine Senkung der Verwaltungsstunden ermöglichen."
Raggers Ziel lautet, den Anteil der Logistikkosten der mobilen Dienste weiter zu reduzieren. Derzeit fließen insgesamt 35 Millionen Euro in dieses wichtige Pflegeangebot. Davon müssen mehr als 40 % (15 Millionen Euro) für die Logistik (Fahrtkosten, Fahrtzeiten und Verwaltung) aufgewendet werden.
Dieser Anteil müsse wesentlich gesenkt werden, damit die mobilen Dienste die Herausforderungen der Zukunft bewältigen können. "Die Zahl der Klienten der mobilen Dienste wird in den nächsten Jahren rasant zunehmen. Um ihre optimale Versorgung gewährleisten zu können, brauchen wir eine optimale Organisation, bei der möglichst viel Geld direkt in die Pflege fließt und möglichst wenig für Logistik gebraucht wird", erklärte Ragger.

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