Kardinal Schönborn leitet "Gottesdienst für Japan" im Stephansdom

Wien (OTS) - =

Wien, 17.03.11 (PEW) Kardinal Christoph Schönborn
leitet am Freitag, 18. März, um 19 Uhr im Wiener Stephansdom einen "Gottesdienst für Japan", insbesondere für die Opfer und Betroffenen der dreifachen Katastrophe. In einem Kondolenzschreiben an den japanischen Botschafter Shiego Iwatani betonte der Wiener Erzbischof, dass die "erschütternden Nachrichten, die täglich, ja stündlich aus Japan kommen", die Herzen vieler Menschen in Österreich bewegen. Wörtlich heißt es in dem Kondolenzschreiben: "Die gewaltige Naturkatastrophe hat viele Menschenleben gekostet, vielen Überlebenden Haus und Heimat zerstört und das ganze Land in eine große Bedrängnis gebracht. Die dramatischen Entwicklungen mit den Atomkraftwerken bringen zu aller schon bestehenden Not eine gewaltige, ja übermenschliche Sorge über das ganze Land". Kardinal Schönborn versicherte Botschafter Iwatani seiner persönlichen Anteilnahme "und der tiefen Solidarität und des Mitgefühls der Katholiken und vieler anderer Menschen in Österreich".

Unmittelbar nach dem Gottesdienst -zu dem die Gläubigen herzlich eingeladen sind - findet unter dem Lettner-Kreuz in der Vierung des Doms ein Gebetsakt statt. Dabei wird jene Fürbitt-Kerze entzündet, die schon am vergangenen Samstag beim "Tag der liturgischen Dienste" im Stephansdom für die Opfer der dreifachen Katastrophe in Japan geleuchtet hatte. Auf der Fürbitt-Kerze ist in japanischer und deutscher Sprache der Psalm 22 eingraviert, in dem der Psalmist in tiefster Not, dem Gefühl der Ohnmacht und Gottverlassenheit betet. Die Fürbitt-Kerze wird dann am linken oberen Pfeiler der Vierung ihren endgültigen Platz finden. Die Menschen werden an diesem besonderen Gebetsort der Opfer gedenken und Kerzen anzünden können.

Das Pastoralamt der Erzdiözese Wien hat alle Pfarrgemeinden und christlichen Gemeinschaften eingeladen, für die Menschen in Japan Kerzen zu entzünden und Fürbittgebete zu sprechen. In den Gebeten wird auf "Trauer, Angst, Schmerzen, Ungewissheit" der Menschen in Japan Bezug genommen. In der abschließenden Gebetszeile heißt es wörtlich: "Du, Herr Jesus Christus, bist das Licht in unserer Verlassenheit, in den Katastrophen unseres Lebens, in den Katastrophen dieser Welt". (forts)

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