GdG-KMSfB-Meidlinger zu Umstrukturierung im KAV: Sorgen der MitarbeiterInnen werden ernst genommen

Gewerkschaft verhandelt Arbeitsplatzgarantie und umfassende Begleitmaßnahmen

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Kaiserin Elisabeth Spitals und des SMZ Sophienspitals leisten hervorragende Arbeit. Wir verstehen ihre Wehmut, wenn diese traditionsreichen Adressen nun aus der Spitalslandschaft verschwinden, denn viele von ihnen haben über mehrere Jahrzehnte tagtäglich ihr Bestes für die PatientInnen gegeben. Ihre Bedürfnisse haben bei den Umstrukturierungsmaßnahmen im Wiener Krankenanstaltenverbund höchste Priorität", erklärte heute, Donnerstag, der Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Christian Meidlinger, zur Verlegung der Leistungen beider Einrichtungen.++++

"Die Beschäftigten der betroffenen Krankenhäuser haben die Notwendigkeit von Umstrukturierungen innerhalb des KAV nicht zu verantworten. Sie dürfen jetzt keinesfalls zum Handkuss kommen", betonte Meidlinger. Namens der GdG-KMSfB unterzeichnete Meidlinger daher eine Vereinbarung mit dem Generaldirektor des Wiener KAV, Dr. Wilhelm Marhold, die klare Spielregeln für die Umsetzung der Umstrukturierungsmaßnahmen festlegen. Meidlinger: "Es ist erfreulich, dass Dienstgeber und Politik der Forderung unserer Gewerkschaft gefolgt sind und auf die Sorgen der Betroffenen eingehen."

Folgende Kernpunkte konnte die GdG-KMSfB vereinbaren:

* Garantie der Arbeitsplätze für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

* Erstellung eines transparenten Zeitplans

* Gespräche mit sämtlichen 998 Beschäftigten zu Fragen der sozialen Sicherheit und privater Rahmenbedingungen

* Keine Einbußen bei gleicher Leistung

* Auf Wunsch Übersiedlung bestehender Teams auf ihre neuen Arbeitsstellen

* Laufende Informationen während der Umstrukturierung

"Im Weiteren wird es notwendig sein, die Arbeitsplätze im Spitalsbereich durch umfassende Maßnahmen attraktiver zu machen. Wenn es nicht gelingt, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Arbeitsbelastungen in den Gesundheitsberufen zu senken, kommt in diesem Bereich ein vehementes Nachwuchsproblem auf uns zu. Die zuständige Stadträtin Sonja Wehsely hat diese Problematik erkannt. In diesem Zusammenhang bieten Umstrukturierungen auch Chancen, die wir nutzen sollten", ergänzte dazu der Vorsitzende der Hauptgruppe II in der GdG-KMSfB, Bernhard Harreither. Unter anderem muss die Qualität dieser Berufe durch umfassende Gesundheitsvorsorge gesteigert werden.

Rückfragen & Kontakt:

GdG-KMSfB, (01) 313 16 - 83 615, Informationen im Internet: www.gdg-kmsfb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0006