ÖVP-CO Tauschitz: Bunkermuseum am Wurzenpass muss bestehen bleiben

Schließung des Museums wäre Steuergeldvernichtung. ÖVP-Antrag einstimmig angenommen

Klagenfurt (OTS) - "Das Bunkermuseum am Wurzenpass ist ein einzigartiges Mahnmal an den Kalten Krieg und an die damaligen Verteidigungsvorbereitungen unseres Bundesheeres. Es ist von bundesweiter, zeithistorischer Bedeutung und in der Dreiländereck-Region ein touristisch bedeutender Faktor. Die Vorgangsweise von Minister Darabos ist hier einfach nicht nachvollziehbar", erklärt ÖVP Clubobmann Tauschitz die Bemühungen der Kärntner Volkspartei, eine Schließung des Museums zu verhindern.

Das BMLV hat ab 2005 zahlreiche Schauobjekte an den Wurzenpass bringen lassen. Diese soll der Projektbetreiber nun auf eigene Kosten in Höhe von ca. 276.000 Euro nach Wien transportieren lassen. Die Konsequenzen wären weitreichend, zählt Tauschitz auf: "Der Abtransport der Leihgaben würde nicht nur den finanziellen Ruin des Projektbetreibers bedeuten, sondern auch das Ende des Bunkermuseums. Auch die öffentlichen Förderungen, die in das Museum geflossen sind, in Höhe von 248.500 Euro - fast 65.000 Euro allein aus Kärnten -wären damit verloren." Die ÖVP hat aus diesem Anlass einen dringlichen Antrag in den Kärntner Landtag eingebracht, der einstimmig angenommen wurde. Die Zeit drängt auch, denn planmäßig sollte das Museum am 8. Mai wieder geöffnet werden.

Das Bunkermuseum sei zwischen die Fronten geraten, Kärnten dürfe diese Einrichtung nicht verlieren, weil der Verteidigungsminister einen seiner Kritiker "bestrafen" wolle. "Wir werden bei dieser Steuergeldvernichtung durch Minister Darabos nicht einfach tatenlos zusehen", so Tauschitz abschließend. (Schluss)

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