Findeis: Übers Knie gebrochene Festlegungen nützen dem Bundesheer wenig

Moderne Landesverteidigung spielt sich heute nicht mehr in Schützengräben ab

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Jahrzehntelang wurde durch die Minister von Schwarz und Blau eine Modernisierung des Bundesheeres verschlafen. Dadurch hat sich hinsichtlich der neuen, veränderten sicherheitspolitischen Lage ein enormer Handlungsbedarf aufgestaut. Unter dieser Voraussetzung verbauen übers Knie gebrochene und wenig durchdachte Festlegungen, die keinen 'ehrlichen Diskussionsprozess' zulassen, nicht nur den Weg für einen zeitgemäßen Schutz unseres Heimatlandes, sondern sind auch wenig hilfreich. Ganz im Gegenteil sollten dazu vorerst die Beratungen der Bundesregierung auf Grundlage der neuen Sicherheitsstrategie abgewartet werden", kritisiert der Sicherheitssprecher der SPÖ Niederösterreich, LAbg. Hermann Findeis, das heutige Einzementieren der ÖVP und FPÖ im Hinblick auf die weitere Zukunft des Österreichischen Bundesheeres.

"Verteidigungsminister Darabos hat für ein modernes Bundesheer sehr gute Vorarbeit geleistet und auch die Bereiche Katastrophenschutz, Auslandseinsätze und den Ersatz des Zivildienstes durch Alternativkonzepte in seiner Überlegungen einfließen lassen, ohne dabei jemanden zu einem Zwangsdienst zu verdonnern. Die SPÖ Niederösterreich spricht sich dank dieses Umstandes klar und deutlich für eine rasche und umfassende Heeresreform aus, an deren Ende die jungen Menschen und Österreich als Gewinner stehen müssen! Eine moderne Landesverteidigung spielt sich heutzutage nicht mehr in Schützengräben ab, vielmehr sind dazu Profis notwendig", so Findeis. (Schluss) ha

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