FSG-Peschek und SJ-Jagsch: Ausbildungsrecht für Jugendliche nötiger denn je

Wien (OTS) - "Ja zur Ausbildungspflicht für Betriebe!", so kommentierten Christoph Peschek, Jugendvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG)-Wien und Stefan Jagsch, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend (SJ) Wien, die heutige Aussage von Bürgermeister Michael Häupl. Es brauche eine Ausbildungsverpflichtung für Betriebe, keinesfalls könne damit stärkerer Druck auf arbeitslose Jugendliche gemeint sein. Sanktionen für Jugendliche, wie die Kürzung der Familienbeihilfe, wenn diese keinen Job oder Ausbildungsplatz finden, seien der falsche Weg. ****

"Jeder und jede Jugendliche ohne abgeschlossene Bildung ist einer und eine zu viel, denn die Gefahr von Arbeitslosigkeit und Armut ist dadurch erhöht. Wenn wir Zukunftsperspektiven, Aufstiegschancen und ein Leben in Würde ermöglichen wollen, braucht es die richtigen Rahmenbedingungen. Für die Weiterentwicklung der Ausbildungsgarantie zu einem Ausbildungsrecht für Jugendliche benötigt es ein bestmögliches Übergangsmanagement, das heißt eine optimale Bildungsberatung und -information, sowie genügend qualitativ hochwertige Schul- und Lehrausbildungsplätze. Viele Betriebe flüchten vor ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und bilden keine oder zu wenige Lehrlinge aus. Daher: Ja zum Ausbildungsrecht für Jugendliche und ja zur Ausbildungspflicht für Unternehmen. Verantwortungslose Betriebe sollen Strafe zahlen!", so Peschek und Jagsch abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

FSG Jugend Wien:
Mihael Zulj, 06646145027
SJ Wien:
Fabian Looman, 069917138713

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0002