FPÖ-Lasar/Frigo: Bei Modernisierung der Spitäler nicht auf das Personal vergessen

Wien (OTS/fpd) - Erfreut darüber, dass nun auch die SPÖ die Notwendigkeit der Modernisierung der Wiener Spitäler begriffen hat, zeigen sich der FPÖ-Wien Stadtrat David Lasar sowie LAbg. Univ.Prof. Dr. Peter Frigo. Aber es ist nicht nur wichtig die Qualität der medizinischen Betreuung zu heben sondern auch die Mitarbeiterzufriedenheit. Bisher hat sich das Spitalsmanagement im KAV eher als Hüter der Inkompetenz präsentiert.

Maulkorberlässe, Rede- und Fotografieverbot sowie massive Unterdrückung des Personals hat in letzter Zeit immer öfter zu Krankenständen unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt. Vor allem im AKH gibt es offensichtlich eine Reihe von Problemfeldern, wie etwa die Hebammen-Misere, die Schließung der Kinderambulanz in den Nachtstunden oder die Schließung von Teilen der Intensivstation. Aber auch im SMZ-Ost und anderen KAV-Spitälern wird über Gangbetten oder die Belegung von Spitalszimmern mit Männern und Frauen berichtet. Umso erfreulicher ist es daher wenn die SPÖ nun eine größer angelegte Spitalsreform ankündigt, denn bisher haben dem Wiener Gesundheitswesen klare Konzepte und Planungen aber auch der Willen zu Veränderung zum Wohle der Patienten, des Pflegepersonals und den Ärzten gefehlt. Man darf also gespannt sein, ob die zuständige Sozialstadträtin Wehsely es nicht nur bei leeren Worthülsen belässt, so Frigo und Lasar weiter.

Neben der Modernisierung der Wiener Spitäler darf keinesfalls auf die Aufstockung des Pflegepersonals sowie der Ärztinnen und Ärzte vergessen werden, unterstreichen Frigo und Lasar abschließend nochmals ihre Forderung. (Schluss)paw

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