BZÖ-Bucher zu Faymann: Raus aus Atom statt Wischiwaschi-Aktionen

Bis EU handelt, ist es vielleicht zu spät - Österreicher erwarten sich sofortige Initiativen für Ausstieg aus der Kernenergie

Wien (OTS) - BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher forderte SPÖ-Bundeskanzler Faymann auf, endlich zu handeln anstatt Wischiwaschi-Aktionen anzukündigen. "Ein EU-weites Volksbegehren gegen die Atomkraft kann frühestens in einem Jahr stattfinden. Bis die EU dann vielleicht Taten setzt, ist es möglicherweise zu spät. Die Österreicherinnen und Österreicher erwarten sich nach der Nuklearkatastrophe in Japan zu Recht, dass jetzt sofort eine Initiative für einen EU-weiten Ausstieg aus der lebensbedrohenden Kernenergie gestartet wird."

Bucher verwies in diesem Zusammenhang auf Aussagen von Experten, wonach ein vollkommener Verzicht auf die Kernenergie in den kommenden 10 bis 15 Jahren möglich sei. "Um dieses Ziel zu erreichen, muss sofort gehandelt werden. Faymann soll daher endlich konsequent in der EU gegen die Atom-Lobby auftreten, denn hier geht es um die Gesundheit und das Überleben der Österreicher und Europäer", so der BZÖ-Chef.

Der einzig mögliche Weg sei der in Richtung Energieautarkie. "Das BZÖ hat bereits vor zwei Jahren ein fixfertiges Konzept auf den Tisch gelegt und beantragt, das aber leider von der rot-schwarzen Bundesregierung negiert wurde. Es ist zu hoffen, dass nach der Katastrophe in Japan in Österreich, Europa und auf der gesamten Welt umgedacht wird. Österreich könnte in Sachen Energieautarkie eine wichtige Vorreiterrolle übernehmen", betonte Bucher.

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