FPÖ-Kritik an Energiestrategie Österreich

Hofer: Etappenpläne liegen unter bisheriger Entwicklung in Österreich Rücktritt von Wolfgang Schüssel als Abgeordneter gefordert

Wien (OTS) - Kritik an der Energiestrategie Österreichs über der freiheitliche Energiesprecher NAbg. Norbert Hofer. Er unterstreicht, dass die Zielsetzungen in Wirklichkeit deutlich unter des bisherigen Entwicklung in Österreich liegen würde. Oder im Klartext: Ohne diese Energiestrategie würde Österreich seine Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und Kernkraft rascher reduzieren. Das Gleiche gilt für den daraus resultierenden Nationalen Aktionsplan.

Norbert Hofer: "Ich bitte außerdem, sich auch endlich von der Forderung nach einem Stresstest für die Kernkraftwerke zu verabschieden. Dieser dient nur dazu, die im Vergleich besseren Reaktoren länger am Netz zu halten. Wir müssen raus aus dieser Risikotechnologie. Und dazu muss Österreich sich auch endlich zu einem radikalen Wandel hin zur Nutzung der bei uns reichlich vorhanden erneuerbaren Ressourcen bekennen. Dazu muss das neue Ökostromgesetz dienen. Es ist möglich, Österreich im Strombereich bis zum Jahr 2020 energieautonom zu machen. Wir müssen es nur anpacken."

Einmal mehr verlangt Hofer auch den Ausstieg Österreichs aus dem Euratom-Vertrag: "Die ÖVP argumentiert damit, dass unsere Beiträge an Euratom der Sicherheit von Kernkraftwerken dienen würden. Die Kernkraftindustrie verdient Jahr für Jahr Milliarden auf Kosten der Sicherheit der Menschen und hat sich gefälligst im Rahmen ihrer Finanzen dieser Probleme anzunehmen. Da kann es doch nicht sein, dass der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird."

Die ÖVP ist, so Hofer, auf einem Irrweg und blockiert den Ausstieg aus Euratom: " Ich sehe den Grund dafür auch in der Tätigkeit von Wolfgang Schüssel als hoch bezahlter Aufsichtsrat eines Atomstromkonzerns. Ich fordere Schüssel auf, sein Nationalratsmandat zur Verfügung zu stellen. Er ist ohnehin einer der passivsten Abgeordneten und betätigt sich offenbar vor allem als Lobbyist."

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