Michael Hammer für leistungsfähigen Öffentlichen Personen- und Güterverkehr

ÖVP-Bundesrat: Regionalbahnen wie z.B. Mühlkreisbahn erhalten, Verlagerung von Straße auf Schiene forcieren statt zu kürzen!

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Im Rahmen der heutigen Bundesratsdebatte zum gemeinwirtschaftlichen Leistungsbericht forderte der oberösterreichische ÖVP-Bundesrat Mag. Michael Hammer deutliche Reformen bei den ÖBB ein. "Es ist ein Alarmzeichen, wenn die Fahrgastzahlen und das beförderte Gütervolumen zurückgehen und das bei mehr Mitteleinsatz", so Hammer heute, Donnerstag.

Hammer verlangte Einsparungen bei den ÖBB, um das Leistungsangebot aufrecht erhalten zu können: "Es ist nicht einzusehen, dass aufgrund der Privilegien bei den ÖBB immer mehr öffentliche Mittel zugeschossen werden müssen und trotzdem die Leistungen deutlich zurückgehen. Gerade die Regionalbahnen wie die Mühlkreisbahn müssen so gut es geht erhalten werden. Es kann ja nicht sein, dass die Menschen auf die öffentliche Verkehrsanbindung verzichten müssen, nur weil die ÖBB unwirtschaftlich sind und Privilegien aufrecht erhalten, die der Steuerzahler zahlen muss!"

Einen deutlichen Hilferuf an Ministerin Bures richtete Hammer im Zusammenhang mit dem Güterverkehr. Der Güterverkehr gehe deutlich zurück und das Chaos bei der RailCargo Austria führe zu massiven Kürzungen. Das neue Güterverkehrskonzept NINA sehe nur mehr große Knotenpunkte vor und eine Benachteiligung der Anschlussbahnen. "Das führt zu einer massiven Rückverlagerung von der Schiene auf die Straße und gefährdet den Wirtschaftsstandort Österreich und damit Arbeitsplätze. Außerdem ist dies im Zusammenhang mit den Klimazielen ein herber Rückschlag. Dieses Konzept muss nochmals überdacht werden im Sinne der Wirtschaft und der Arbeitsplätze im Land", so Hammer. (Schluss)

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