FPÖ-Lausch fordert erneut Einsatz von Suchtmittelspürhunden in Gefängnissen

Wien (OTS) - Nachdem ein unglaublicher Drogenskandal in der Justizanstalt Wien Josefstadt aufgeflogen ist, fordert nun der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Christian Lausch erneut den Einsatz von eigenen Suchtmittelspürhunden in Gefängnissen. "Wir haben diese Forderung schon mehrfach gestellt, nun ist wieder einmal klar, dass wir damit völlig richtig gelegen haben!" so Lausch.

Der FPÖ Mandatar hat per parlamentarischen Anfragen bereits mehrmals Druck auf Bundesministerin Bandion-Ortner ausgeübt. Auch ein dementsprechender Entschließungsantrag wurde bereits im Jahr 2009 eingebracht. "Hätte man unsere Forderung nach eigenen Diensthunden in den Justizanstalten umgesetzt, hätte der Aufbau dieses Drogenrings in der Justizanstalt Wien - Josefstadt verhindert werden können. Durch den neuerlichen Drogenskandal frage ich mich, ob immer erst etwas passieren muss, bevor gehandelt wird. Nun kann sich das Justizministerium nicht mehr um den Einsatz von justizinternen Suchtmittelspürhunden drücken, denn nur diese sind wirklich effektiv. Die Argumentation das eigene Diensthunde zu teuer sind, wurde vom Rechnungshof in mehreren Rechnungshofberichten widerlegt!" so Lausch.

Der FP Abgeordnete fordert den Einsatz der Diensthunde in mehreren Bereichen um solche Drogenringe in Gefängnissen zukünftig zu verhindern. "Wir haben bereits gefordert, dass eigene Suchtmittelspürhunde Aufenthalts-, Freizeitbereiche und Haftraumbereiche untersuchen, sowie zur Kontrolle der Freigänger eingesetzt werden. Dieser Drogenring hätte nach Umsetzung unserer Forderung keine Chance gehabt." unterstreicht Lausch seine neuerliche Forderung.

Der FPÖ Abgeordnete will nun erneut verstärkt Druck per Anfragen und Anträge auf die Justizministerin ausüben. "Mit einem geringen finanziellen Aufwand könnte die Problematik bekämpft werden. Bandion-Ortner wird einlenken müssen um solche Skandale in Zukunft zu verhindern. Die Justizministerin kann nun zeigen, ob sie ernsthaft an Problemlösungen interessiert ist, oder vor den Problemen bewusst beide Augen verschließt!" bringt Lausch seine Forderung abschließend auf den Punkt.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004