Aubauer zu OECD-Studie: Bei Erwerbsquote Älterer ist es 5 vor 12!

Jetzt dringend "Nationalen Aktionsplan für Senioren-Arbeitskräfte" umsetzen!

Wien (OTS) - "Die aktuellen Zahlen der OECD bestätigen, was wir seit Monaten betonen: Wir gehen in Österreich viel zu früh in Pension! Jetzt gilt es, so schnell wie möglich den "Nationalen Aktionsplan für Senioren-Arbeitskräfte" umzusetzen: "Senior-Pools beim AMS" für eine neue Rolle im späteren Erwerbsleben, Entfernen von Zwangspensionsregelungen aus Betriebsvereinbarungen, "Seniorenbund-Belohnungsmodell" mit 12% mehr Pension für jedes nach dem Pensionsantrittsalter gearbeitete Jahr, massive Förderung der "Arbeitsgesundheit"-Projekte und natürlich auch Schießen aller Frühpensions-Schlupflöcher - kurzum aktive Unterstützung, damit möglichst viele länger arbeiten können und dürfen (mit Betonung auf den letzten drei Worten", erklärt Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat.

"Frühpension ist kein Privileg sondern Diskriminierung aufgrund des Alters!"

"Heute findet im Sozialministerium die nächste Runde der Sozialpartnergespräche statt, in die ich als Vertreterin des Seniorenrates auch eingebunden bin. Wir müssen unbedingt bis Jahresmitte 2011 gute Lösungen vorlegen, denn bei der Erwerbsquote Älterer ist es 5 vor 12", so Aubauer weiter, die dazu vor allem einen Grundsatz formuliert: "Allen muss klar werden, dass Frühpensionierung kein Privileg ist, sondern Diskriminierung aufgrund des Alters. Wer sich also weiterhin mit aller Kraft gegen Änderungen bei den geltenden Frühpensionsregelungen stemmt, hilft den Betroffenen nicht, sondern zwingt ihnen zum Teil erhebliche Einkommensverluste auf!"

"Betriebsvereinbarungen rasch ändern!"

"Zuletzt hatte der OGH einer Tiroler Ärztin bekanntlich nach dreijähriger Prozesszeit wieder in den Job zurück geholfen, hatte die Aufhebung der Zwangspensionsregelung in den Betriebsvereinbarungen verlangt. Es ist unser Job, endlich dafür zu sorgen, dass jede und jeder, der weiterarbeiten will, dies auch tun kann. Damit unterstützen wir die Wünsche der Betroffenen älteren Arbeitnehmer/innen direkt und leisten ganz nebenbei einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Finanzierbarkeit unserer Pensionssysteme", so Aubauer abschließend.

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Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler, 0650-581-78-82; skofler@seniorenbund.at; www.seniorenbund.at

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