Schneeberger: Dramatische Ereignisse in Japan sollen nicht für politische Diskussion missbraucht werden

Klares Bekenntnis gegen Atomkraft, aber jetzt gehört Mitgefühl den zehntausenden Familien. Diskussion über Anti-Kernenergieanträge im April-Landtag.

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Von unserer Seite gibt es ein klares Bekenntnis gegen die Energiegewinnung aus Atomkraft. Ich finde aber, dass man die dramatischen Ereignisse in Japan nicht dazu nutzen soll, um einen politischen Vorteil zu erlangen. Daher soll erst in der kommenden Landtagssitzung diskutiert werden", stellt VP-Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger anlässlich der heutigen Landtagssitzung klar.

"Unser Mitgefühl gehört in diesen Stunden den zehntausenden japanischen Familien, die durch die schreckliche Umweltkatastrophe viel Leid erfahren mussten. Diese tausenden Tragödien zu nutzen, um sich jetzt politisch in das Rampenlicht zu stellen, finde ich zur Stunde einfach unpassend", so der VP-Klubobmann weiter.

"Der ÖVP Landtagsklub fordert auch weiterhin den Ausstieg aus der Energiegewinnung aus Atomenergie. Doch aufgrund der dramatischen Situation, die derzeit in Japan herrscht, halte ich es für angebracht, dass wir erst in der kommenden Landtagssitzung im April dieses wichtige Thema behandeln", erklärt Schneeberger.

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