"Connect": BZÖ Kärnten sieht Notwendigkeit von Ermittlungen gegen Scheuch und ÖVP-Obmann Josef Pröll

Offenlegung der Konten und aller Zahlungsströme der "Connect" gefordert

Klagenfurt (OTS) - Nach den Veröffentlichungen des Nachrichtenmagazins NEWS fordert für das BZÖ Kärnten dessen geschäftsführender Bündnisobmann NRAbg. Stefan Petzner umfassende Aufklärung sowie die Offenlegung der Konten und aller Zahlungsströme der "Connect", die sich laut Firmenbuchauszug im Eigentum der FPK befindet. Besonders gelte es die Malversationen in der Ära Scheuch aufzuarbeiten, der jetzt versuche sich an Landeshauptmann Jörg Haider abzuputzen. "Es besteht im Zusammenhang mit einer zigtausend Euro hohen Zahlung einer ÖVP-nahen Agentur an die Partei unter dem allein verantwortlichen Parteiobmann Uwe Scheuch im Februar 2009 der massive Verdacht der illegalen Parteienfinanzierung im Zusammenspiel von Scheuch und der Volkspartei. Und es besteht der Verdacht, dass Scheuch sich die Vorbereitung einer schwarz-blauen Koalition in Wien teuer abkaufen hat lassen. Es muss und wird daher Ermittlungen gegen Scheuch und die Parteispitze der Volkspartei geben müssen", sagt Petzner und fügt hinzu: "Die Abspaltung der Gebrüder Scheuch erscheint nun in einem völlig anderen Licht. Offenbar ist sie Teil eines von langer Hand geplanten Kuhhandels mit der ÖVP unter Pröll."

Für den geschäftsführenden Kärntner BZÖ-Bündnisobmann ist die Offenlegung der Konten und aller Zahlungsströme deswegen auch so bedeutend, weil es gelte, dreiste Versuche Scheuchs zu unterlaufen, die Verantwortung auf Landeshauptmann Jörg Haider und ihn, Petzner, als damaligen geschäftsführenden Obmann abzuschieben. Petzner dazu:
"Im Unterschied zu Scheuch haben Haider und ich die gesamte Verantwortung und Abwicklung der Parteifinanzen der alleinigen Verantwortung der Landesgeschäftsführung der Partei übertragen. Es wird daher keinen Beleg und keine Rechnung und keine Überweisung geben, die meine Unterschrift trägt. Um das zu beweisen, ist mir eine umfassende Offenlegung so wichtig. Am besten sofort."

Zudem fordert Petzner eine Stellungnahme von Scheuch, ob es in der Zeit Scheuchs als Parteiobmann zu weiteren Geldflüssen über die "Connect" an die FPK gekommen ist. "Scheuch soll gleich heute erklären, was noch so alles part of the game unter seiner Obmannschaft war und ist und ehrlich die Frage beantworten, ob und über wen sowie warum es zu Zahlungsflüssen gekommen ist", schließt Petzner.

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