FPÖ-Herzog: Wien soll kulturelles und wirtschaftliches Potential von Asuncion nutzen!

In der Hauptstadt Paraguays stehen gewaltige Infrastrukturprojekte vor der Realisierung - Wien soll hier sein Wissen und seine Erfahrung anbieten.

Wien (OTS/fpd) - Seltene Begegnungen zwischen Politikern und Wirtschaftstreibenden aus Österreich und Paraguay finden diese Woche in Asuncion, der Hauptstadt Paraguays, statt, so Landtagspräsident Johann Herzog, der Teil der österreichischen Delegation ist, die vom Dritten Nationalratspräsidenten Dr. Martin Graf angeführt wird. "Viele unserer Gesprächspartner hier im Land beklagen, dass dies seit Jahren der erste hochrangige Besuch aus Österreich ist", berichtet Herzog

Dies sei insofern schade, da großes Interesse von Seiten der paraguayanischen Stellen an Zusammenarbeit und der Realisierung von Projekten mit österreichischen Unternehmen besteht. "Insbesondere für unsere Bundeshauptstadt Wien gibt es im Bereich der Hauptstadt Asuncion ein besonders großes Potential, unser Know-How bei der Modernisierung des Energiesektors und der Infrastruktur einzubringen", stellt Herzog fest.

Asuncion investiert mehrere Milliarden Euro

Ein ausführliches Gespräch mit Bürgermeister Armaldo Samaniego habe die enormen Dimensionen dieser Vorhaben verdeutlicht. So möchte die Stadt, deren Bevölkerungszahl bezogen auf das Einzugsgebiet mit Wien vergleichbar ist, in den nächsten Jahren mehrere Milliarden Euro investieren. Es soll nicht nur der Kanalisationsgrad in der Stadt von derzeit 15% rasch angehoben werden, mit der Realisierung der Ringautobahn und des Neubaus eines ganzen Stadtviertels westlich des Rio Paraguay will man vor allem auch im Infrastrukturbereich zwei Mega-Projekte umsetzen. Die Verbesserung und Optimierung der Energieversorgung stelle einen weiteren Bereich dar, bei dem sich der Bürgermeister eine Hilfestellung von österreichischer Seite erhofft, so der Landtagspräsident

Großes Interesse an österreichischem Know-how

Das große Interesse an österreichischem Know-how müsse nun aber auch entsprechenden Widerhall in Österreich finden. "Für Wien und seine Wirtschaft ergeben sich durch die mannigfaltigen Vorhaben Asuncions zahlreiche interessante Möglichkeiten", so Herzog weiter. Das Wissen und die Erfahrung Wiens in den Bereichen öffentlicher Verkehr, Stadtinfrastruktur, Kanalisation oder generell in der Lösung von Problemen im urbanen Bereich solle Wien daher aktiv anbieten. "Ich werde mich nach meiner Rückkehr daher aktiv dafür einsetzen, dass es zu einer Kontaktaufnahme mit den Stellen in Asuncion kommt und weiterführende Gespräch und Abkommen in Angriff genommen werden", so der Wiener Landtagspräsident.

Aber nicht auf wirtschaftlicher, sondern auch auf kultureller Ebene gäbe es Gemeinsamkeiten. Während Wien in Südamerika als die Stadt der Geige gesehen wird, steht Asuncion kurz vor der weltweiten Anerkennung als Stadt der Harfe. "Wien sollte daher auch im kulturellen Bereich Kontakte knüpfen und entsprechende Partnerschaftsabkommen abschließen, so Herzog abschließend. (Schluss)paw

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