Mölzer: EU und Österreich müssen Beziehungen zu Lateinamerika intensivieren

Freiheitliche Delegation bei Paraguays Vizepräsident Franco Gomez und dem Parlamentspräsidenten - Gemeinsam Paraguays großes Potential nutzen

Wien (OTS) - Als Höhepunkt der Reise der freiheitlichen
Delegation, die derzeit unter der Führung des Dritten Nationalratspräsidenten Dr. Martin Graf in Paraguay weilt, bezeichnete der freiheitliche Delegationsleiter im EU-Parlament, Andreas Mölzer, den gestrigen Besuch beim Vizepräsidenten der Republik Paraguay, Dr. Luis Federico Franco Gomez. "Der Vizepräsident, der im Moment aufgrund des Auslandsaufenthaltes von Staatspräsident Lugo sowohl die Agenden des Staatsoberhauptes als auch des Regierungschefs ausübt, machte in dem mehr als einstündigen Gespräch abermals deutlich, wie wichtig für Paraguay die Intensivierung der Kontakte in die EU und nach Österreich ist", erläutert Mölzer.

So habe Paraguay zwar ausreichend Energie, junge Arbeitskräfte und attraktive Steuern für Unternehmen, das gesamte Potential könne aber den Aussagen von Franco Gomez zufolge nur in Kooperation mit ausländischen Partnern genutzt werden. "Ich werde mich daher auf europäischer Ebene verstärkt dafür einsetzen, daß dieses Potential in den nächsten Jahren zum Vorteil beider Seiten genutzt wird", so Mölzer, der auch Mitglied des außenpolitischen Ausschusses des Europäischen Parlaments ist.

FPÖ-Delegation genießt in Paraguay hohen Stellenwert

Den Stellenwert, den die freiheitliche Delegation in Paraguay genieße, habe auch der Besuch bei Parlamentspräsident Oscar Gonzalez Daher deutlich gemacht. Gonzalez Daher selbst habe überaus positive Erinnerungen an Österreich, da es eine heimische Delegation war, die als erste das Land nach dem Sturz Alfredo Stroessners besuchte. Dementsprechend erfreut war er, daß die Kontakte nun wieder aufgefrischt und vertieft werden sollen. "Wir sind mit Präsident Gonzalez Daher übereingekommen, daß die EU ihren außenpolitischen Fokus verstärkt auf Lateinamerika richten muß", so Mölzer.

Besuch bei Lino Oviedo, dem Urgestein der paraguayanischen Politik

Der Sturz Stroessners und die darauffolgende Demokratisierung des Landes kamen auch beim Gespräch mit dem vormaligen General und nunmehrigen Präsidentschaftskandidaten Lino Oviedo zur Sprache. Dieser habe großen Anteil am demokratischen Wandel in Paraguay und seinen Einsatz auch mit langjährigen Haftstrafen und Aufenthalten im Exil bezahlt. "Heute ist Oviedo ein ernstzunehmender politischer Konkurrent, der von allen Lagern im Land geachtet wird", so Mölzer. Daß seine politischen Ambitionen noch nicht erloschen sind, war bei der Besichtigung der neuen Parteizentrale, deren großzügige medizinische Einrichtungen für alle Bürger offen stehen, zu vernehmen. "Mit großer Dynamik schilderte Oviedo seine politischen Ziele und gab einen interessanten Einblick in das politische System des Landes", so Mölzer abschließend.

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