Swoboda: Libyens Widerstand darf nicht scheitern

S&D-Vizepräsident: "EU muss dafür sorgen, dass Revolution nicht ausgehungert werden kann"

Wien (OTS/SK) - Der sozialdemokratische Fraktionsvizepräsident im Europäischen Parlament Hannes Swoboda macht klar: "Der Widerstand gegen das Gaddafi Regime darf nicht scheitern. Das hätte nicht nur für die Menschen in Libyen selbst eine katastrophale Auswirkung, sondern könnte auch für die anderen Länder der Region einen Rückschlag bedeuten. Wir dürfen nicht zulassen, dass Gaddafi den arabischen Frühling in einen neuen Winter verwandelt." ****

In diesem Sinne müsse die Europäische Union dafür sorgen, dass "das Herz der Revolution in Benghazi nicht von den libyschen Söldnern vernichtet bzw. ausgehungert werden" kann, so Swoboda. "Von der Luftbrücke in Berlin bis zur Rettung Sarajevos gehen die Beispiele wie der 'Westen' eine Aggression gegen die Zivilbevölkerung in Schach halten und letztendlich besiegen konnte. Die EU muss sich jedenfalls auf eine sichere Versorgung der Widerstandsgruppen gut vorbereiten, diese auch mit den arabischen Nachbarn absprechen und mit ihnen die entsprechenden Aktionen durchführen", so Swoboda, Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten. (Schluss) sc/mp

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