KO Waldhäusl: FP bringt Dringlichkeitsantrag gegen veraltete Schrottreaktoren ein

Östliche AKW dürfen sich dem Stresstest nicht entziehen

St. Pölten (OTS) - Scharfe Kritik übt FP-KO Gottfried Waldhäusl an der tschechischen Vorankündigung, keine Stresstests für seine Atomkraftwerke durchführen zu wollen.

"Diese Provokation der Tschechen darf nicht toleriert werden. Hier muss vonseiten des Landes NÖ Druck gemacht werden um Tschechen wieder zur Vernunft zu bringen. Gerade unsere östlichen Nachbarn verfügen über die schlimmsten Schrottkraftwerke mit bisher hunderten Störfällen. Wir werden deshalb in der heutigen Landtagssitzung einen Dringlichkeitsantrag einbringen, welcher eine offensive Anti-Atompolitik des Landes NÖ, sowie eine konsequente Einhaltung des Melker Abkommens zum Ziel hat. Ich hoffe, dass auch die Klubobleute der anderen Parteien diese Dringlichkeit zur Kenntnis nehmen!", erklärt Klobobmann Waldhäusl.

Die aktuellen Ereignisse in Japan müssten Mahnung genug sein, um Tschechien zu einem Atomausstieg zu bewegen.
"Temelin, Mochovce und Bohunice: Durch diese Atomkarftwerke wird Niederösterreich massiv bedroht. Die Folgen für unser Bundesland im Falle eines atomaren Unfalles in einem dieser AKW wären katastrophal. Fast alle diese Schrottreaktoren liegen in einem Umkreis von weniger als 200 Kilometern. Zum Vergleich: Das derzeit außer Kontrolle geratene AKW Fukoshima befindet sich 250 Kilometer von Tokio entfernt. Das Land NÖ muss hier an die Sicherheit unserer Bevölkerung denken und sich klar gegen die tschechischen Befindlichkeiten stellen. Diese Schrottmeiler sind nicht alleine Sache der Tschechen, sondern bedrohen uns alle. Die Politik ist daher sofort gefordert!", schließt Klubobmann Gottfried Waldhäusl.

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