Kneifel ruft zu Solidarität mit japanischem Volk und Umdenken auf Trauerminute im Bundesrat für die Opfer in Japan

Wien (PK) - Angesichts der Natur- und Atomkatastrophe in Japan sprach heute Bundesratspräsident Gottfried Kneifel dem
japanischen Volk die tief empfundene Anteilnahme der Länderkammer aus. Als Zeichen des Mitgefühls gedachten die Bundesrätinnen und Bundesräte am Beginn der Sitzung all jener, die durch dieses Jahrhundertbeben nicht nur Hab und Gut, sondern auch ihr Leben verloren haben.

"In dieser Stunde geht es um Rettung, Trost und Zuspruch und Solidarität mit dem geprüften japanischen Volk. Noch immer stehen wir tief erschüttert und fassungslos unter dem Eindruck der Naturkatastrophe, die weite Teile Japans erfasst hat", sagte Kneifel. "Diese Ereignisse machen uns klar: Es gibt keine verschiedenen Welten. Es gibt nur eine Welt. Alles betrifft alle
- und alles wirkt sich auf alle aus".

Die Folgen dieser entfesselten Naturgewalten seien heute in ihrer vollen Tragweite noch gar nicht absehbar, mahnte der Präsident
und stellte gleichzeitig fest: "Ein Umdenken ist notwendig - ein Umdenken, das unsere Kreativität und Innovationskraft aber auch
den Zusammenhalt unserer Gesellschaft stark herausfordern wird". (Schluss)

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