Mikl-Leitner: "Kreuze im Kindergarten dürfen bleiben"

Verfassungsgerichtshof bestätigt NÖs Weg der Wertevermittlung in Kindergärten

St. Pölten (OTS/NÖI) - Die für Kindergärten zuständige Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner, sieht den eingeschlagenen Weg der Wertevermittlung in Niederösterreichs Kindergärten durch das veröffentlichte Verfassungsgerichtshofs-Urteil zu religiösen Feiern und zum Anbringen von Kreuzen bestätigt.

Laut jüngster Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes ist das Anbringen von Kreuzen in Kindergärten demnach zulässig und auch vor dem Hintergrund der Trennung von Kirche und Staat nicht als "Präferenz des Staates für eine bestimmte Religion" zu werten. Auch religiöse Feiern wie das Nikolausfest würden demnach nicht gegen die Verfassung verstoßen, weil die Teilnahme nicht verpflichtend ist.

"Für mich geht es vor allem um die Vermittlung von christlichen Werten und Traditionen in den Kindergärten und in allen anderen Bildungseinrichtungen. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit brauchen unsere Kinder und Jugendlichen mehr denn je Halt und Orientierung durch Werte. Und schon in den Kindergärten hat Kultur-und Wertevermittlung einen wichtigen Stellenwert. Kinder in niederösterreichischen Kindergärten sollen dabei die eigene christliche Kultur und die abendländische Tradition kennenlernen, schließlich gibt es in den NÖ Kindergärten rund 80 Prozent Christen, die rund 20 Prozent mit anderen Glaubensbekenntnissen oder ohne Bekenntnis gegenüber stehen. Und sie sollen natürlich auch erste Einblicke in andere Kulturen bekommen. In Niederösterreich legen wir größten Wert auf Religionsfreiheit. Aus diesem Grund ist auch im Kindergartengesetz verankert, dass ein Kreuz nur dann angebracht werden soll, wenn mehr als 50 Prozent der Kinder christlichen Glaubens sind", so Mikl-Leitner.

Mikl-Leitner bekräftigt, dass in Niederösterreichs Kindergärten auch in Zukunft die Feste des Jahreskreises ganz bewusst mit den Kindern gefeiert und gestaltet werden. "Das beginnt bei Weihnachten, geht über die Fastenzeit, über Ostern, die Zeit des Erntedankes, bis hin zu Allerheiligen und Allersehen. Auch das Leben und die Geschichten um den Hl. Nikolaus oder den Hl. Martin werden weiterhin Bestandteil des Kindergartenjahres sein - ganz im Gegensatz zu Wien, wo man sich von diesen Festen distanziert."

"In Niederösterreich halten wir auch in Zukunft Traditionen und Bräuche hoch. Und es hat noch keinem Kind geschadet, anhand von Beispielen wie dem Hl. Martin Teilen zu lernen oder zum Erntedank für die gute Ernte 'Danke' zu sagen", so die Landesrätin.

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