FPÖ: Kickl: Rot-Weiß-Rot-Card ist Bankrott-Card!

Schlag ins Gesicht der österreichischen Arbeitnehmer und Arbeitslosen

Wien (OTS) - Als Schlag ins Gesicht der österreichischen Arbeitnehmer und Arbeitslosen bezeichnete FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die sogenannte Rot-Weiß-Rot-Card, deren Einführung völlig unverständlich sei. Am 1. Mai komme die Ostöffnung des Arbeitsmarkts, 2013 laufen auch die Übergangsfristen für Rumänien und Bulgarien aus. Die Rot-Weiß-Rot-Card richte sich daher eindeutig an Zuwanderer aus dem Nahen und Mittleren Osten und aus Afrika.

Es handle sich hier in Wahrheit um eine Bankrotterklärung der Bundesregierung. Das Punktesystem sei völlig absurd, kritisierte Kickl. Es gebe keinerlei Prüfung der tatsächlichen Notwendigkeit am Arbeitsmarkt. Dafür erhalte man für die Matura schon 25 Punkte bei der Rot-Weiß-Rot-Card. Und gleichzeitig gebe es zehntausende arbeitslose österreichische Maturanten. Allein im zweiten Quartal 2010 seien es 33.000 gewesen. Hier müsse man ansetzen, anstatt die Zuwanderung weiter zu forcieren. Ebenso brauche es eine Offensive im Lehrlingsbereich.

Vergleiche mit der Greencard wies Kickl zurück. Diese sehe ganz anders aus. In den USA müsse eine Firma nämlich beweisen, dass kein Amerikaner für die Arbeit zur Verfügung stehe. Bei der Rot-Weiß-Rot-Card hingegen handle es sich auch um einen Freifahrtsschein für Familienangehörige.

Statt einer Lehrlings und Bildungsoffensive und Maßnahmen für arbeitslose Universitätsabsolventen setze die rot-schwarze Bundesregierung eine Arbeitnehmer-Importmaßnahme nach der anderen. "Diese angebliche Rot-Weiß-Rot-Card ist in Wahrheit eine Bankrott-Card", stellte Kickl klar.

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