Wurm: Bund geht vorbildhaft voran - Frauenquote in staatsnahen Unternehmen kommt!

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm gratuliert Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, der heute eine Einigung mit Wirtschaftsminister Mitterlehner auf Frauenquoten in Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen gelungen ist. "Damit geht der Bund beispielhaft voran und es wird ein dringend notwendiger Schritt gesetzt, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Denn wir haben in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen noch immer eine Männerquote von 90 Prozent", so Wurm. ****

Mit der heute im Ministerrat getroffenen Regelung werden in Unternehmen, an denen der Bund mit 50 Prozent und mehr beteiligt ist, verpflichtet, bis 2013 einen Frauenanteil im Aufsichtsgremium von 25 Prozent zu erreichen und bis 2018 von 35 Prozent. Sollte dies nicht erreicht werden, werden gesetzliche Maßnahmen getroffen.

"Es gibt zwar viele gut ausgebildete Frauen, aber an die Spitze von Unternehmen dringen noch immer nur ganz wenige durch. Das muss durchbrochen werden und daher braucht es Quoten, um schneller ans Ziel zu kommen", so Wurm, die darauf hinwies, dass mehr Frauen in Aufsichtsräten auch Vorbildwirkung für andere Führungspositionen eines Unternehmens hat, etwa bezüglich der Abteilungsleitung oder des Vorstands. Auch sei es ökonomisch unklug, auf die Hälfte des gesellschaftlichen Potentials zu verzichten. "Ein Blick nach Norwegen zeigt, dass Quotenregelungen funktionieren", betont die SPÖ-Frauensprecherin. (Schluss) up/sl

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