Rübig: Ergebnisse der Hirnforschung für Bildungspolitik nutzen

Wissenschaftsausschuss des EU-Parlaments will mit neuen Forschungsergebnissen lebensbegleitendes Lernen fördern

Brüssel, 15. März 2011 (OTS) Die EU möchte lebensbegleitendes Lernen fördern. Die Hirnforschung erschließt völlig neue Lernmethoden. Wie diese neuen Möglichkeiten besser genutzt werden können, damit befasst sich heute der Wissenschafts- und Technologieausschuss des Europäischen Parlamentes (STOA). "Durch die Hirnforschung verstehen wir heute viel besser als vor einigen Jahren, wie Lernen funktioniert. Daraus ergeben sich völlig neue Möglichkeiten für Bildungspolitik und neue Lernmethoden", so MEP Paul Rübig, Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses. ****

Im Rahmen der Internationalen Hirnforschungswoche (Brain Awareness Week) hat der Ausschuss einen Tag lang internationale Experten zum Gespräch mit den Abgeordneten geladen. "Sowohl im schulischen Bereich, als auch in der Berufs- und Weiterbildung können die neuen Erkenntnisse zum Einsatz kommen", schlägt Rübig vor. Nicht zuletzt ältere Menschen könnten damit ihre Fähigkeiten erhalten und ausbauen. "Damit machen wir nicht nur vielen Menschen das Lernen leichter, sondern wir erhöhen auch insgesamt die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Gesellschaft", so Rübig. Dazu sei aber eine bessere Vernetzung von Neurowissenschaft, Pädagogik und Bildungspolitik entscheidend.

Ein weiterer Schwerpunkt des Tages sind ethische Fragen bei der Hirnforschung.

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