SJ-Moitzi begrüßt Gerichtsprozess gegen ehemalige JVP-Mitglieder

SJ deckte Umtriebe steirischer Neonazi-Rabauken in der JVP auf - Faschismus ist keine Jugendsünde!

Wien (OTS) - "Es ist ein gutes Zeichen, dass die Justiz bei Wiederbetätigung aktiv wird." Mit diesen Worten zeigt sich Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend (SJ), heute Montag erfreut über den beginnenden Gerichtsprozess gegen vier ehemalige JVP-Mitglieder, deren nationalsozialistische Parolen vor zwei Jahren von der SJ aufgedeckt wurden. Die besagte JVP-Ortsgruppe hat sich mit "Sieg Heil"-Rufen, wilden Alkoholexzessen, Sexismus und wüsten Beschimpfungen hervorgetan. "Rechtsextreme Exzesse können keinesfalls als Bubendummheit oder Jugendsünde abgetan werden - Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen", stellt Moitzi klar.

Generell vermisste Moitzi bisher entschlossenes Vorgehen der Justiz bei nationalsozialistischen Umtrieben, etwa bei den Ermittlungen zur Neonaziplattform "Alpen-Donau.info". "Diese Seite dürfte längst nicht mehr im Netz sein. Gegen diese rechtsextremen Internet-Hooligans ist deutlich konsequenteres Vorgehen seitens der Justizministerin und der Strafjustiz höchst an der Zeit", fordert der SJ-Vorsitzende.

Wer mit der bisherigen "unerträglichen Laxheit" auf diese Vorfälle reagiere, mache sich mitschuldig. Die Konsequenzen für die JVP-Mitglieder seien aber ein positives Zeichen: "Gerade in Österreich dürfen bei derartigen Aktivitäten nicht mehr die Augen zugedrückt werden." (Schluss) sa

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