FPÖ-Kickl: SPÖ-Kräuter soll vor eigener Türe kehren

Wien (OTS) - Auch wenn es SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter trotz Farbenblindheit geschafft habe das Buch des Möchtegernaufdeckers Kurt Kuch zu lesen, sei er darauf hingewiesen, dass der von ihm kritisierte Karl-Heinz Grasser eine Erfindung von ÖVP-Kanzler Schüssel gewesen sei, so der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. "Die Grasser vorgeworfenen Malversationen betreffen allesamt die Zeit seiner Nichtmitgliedschaft bei der FPÖ, dafür aber seines de facto-Mitgliedsstatus beim SPö-Proporz-Koaltionspartner, ÖVP", betonte Kickl.

Auch sei es Kräuter anzuraten vor der Türe seiner eignen Partei zu kehren, sei es doch der in der SPÖ hochgeschätzte Ex-Finanzminister Androsch, der eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung vorzuweisen habe und bis zum heutigen Tag von der SPÖ als Wirtschafts- und Finanzexperte in Ehren gehalten werde, erinnerte Kickl Kräuter an die dunklen Kapitel der SPÖ. Wenn Kräuter weiteren Aufklärungsbedarf habe, könne er auch den Genossen im Zusammenhang mit deren Verantwortung, was das Skylink-Debakel betreffe, ins Gewissen reden und Häupl und Co. Mut zu umfassenden Untersuchungen machen. Ebenso solle Kräuter seine eignen Genossen einmal befragen, ob nicht auch im Zusammenhang mit dem von der SPÖ offiziell so sehr kritisierten Abfangjäger-Deal die eine oder andere Überraschung in Form sozialistischer Involvierungen geben könnte", sagte Kickl, der ausdrücklich auf die Unschuldsvermutung aller Beteiligten verwies.

Er sei schon sehr gespannt, ob und wie Bundesgeschäftsführer Kräuter in seinem umfassenden Aufklärungsbemühen im Zuge der nächsten Sitzung der Arbeitsrunde zur Transparenz der Parteienfinanzierung, etwa eine lückenlose Offenlegung aller Firmenbeteiligungen und Finanzierungskonstruktionen der SPÖ-Wien, die Frage der Finanzierung des überwiegenden Teil des letzten Häupl-Wahlkampfes, über zweckentfremdete Gelder der Magistrate in Millionenhöhe, oder die bis jetzt nicht erledigte Frage der Problemstiftungen der SPÖ anlegen werde, so Kickl, der abschließend Möchtegern- Worm-Nachfolger Kuch empfahl, auch diesen Kapiteln dubioser Finanzmachenschaften künftig ein wenig seiner "journalistischen" Aufmerksamkeit zu widmen.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0012