LH Dörfler: Kärnten - Höchste Pendlerförderung Österreichweit

Steiermark streicht Pendlerförderung zu Gänze - Kärnten stärkt öffentlichen Verkehr und sorgt mit Landestankstellen für zusätzliche Entlastung für Pendler

Klagenfurt (OTS) - Kärntens Landeshauptmann und Verkehrsreferent Gerhard Dörfler zeigt sich in Reaktion auf die heute, Montag, abgehaltene Pressekonferenz des steirischen Soziallandesrates Siegfried Schrittwieser betreffend der gänzlichen Abschaffung der Pendlerförderung in der Steiermark erstaunt. "Nachdem die sozialistisch geführte Bundesregierung mit der Erhöhung der Mineralölsteuer zu Beginn dieses Jahres die Spritpreise in ganz Österreich massiv nach oben getrieben hat, streicht nun die ebenfalls sozialistisch geleitete Landesregierung in der Steiermark die Pendlerförderung gleich ganz", so Dörfler.

Kärnten zahlt im Bundesländervergleich nach wie vor die mit am Abstand höchste Pendlerförderung. Während des Bundesland Kärnten eine Pendlerförderung in der Höhe von 6,60 Euro pro Jahr und Landesbürger auszahlt, gewährt das Land Steiermark bisher pro Jahr und Bürger nur bescheidene 0,97 Euro. Nun hat das Land Steiermark im Rahmen der angekündigten Sparmaßnahmen diese im Vergleich niedrige Förderung der steirischen Pendler gänzlich gestrichen. "Auch in Kärnten werden wir durch die Rücknahme der Förderungsabwicklung von der Arbeiterkammer ins Amt der Kärnten Landesregierung im Jahr 2011 Einsparungen erzielen. Diese betreffen jedoch nur den Verwaltungsaufwand und nicht die Unterstützung der Kärntner Pendler", stellt Dörfler erneut klar.

Die Abwicklung und Auszahlung der Pendlerförderung in Kärnten erfolgt rasch und weitestgehend problemlos. So konnten von den bisher eingelangten rund 6.000 Anträgen bereits 4.000 zur Auszahlung gebracht werden, so früh wie noch nie zuvor. Darüber hinaus stehen den Kärnten Pendlern mit der Einführung von "Kärnten-Takt" und den S-Bahn Linien eine attraktive Alternative zum eigenen PWK zur Verfügung. "Für jene Autofahrer, für die der öffentliche Verkehr trotz der umfangreichen Angebote überhaupt nicht in Frage kommt und die auf den eigenen PKW angewiesen sind, stehen kärntenweit gleich 13 Landestankstellen zu Verfügung, die im Vergleich zu den Ölmultis zu meist den günstigsten Dieselpreis Österreichs bzw. Kärntens anbieten", hält der Verkehrsreferent fest und zeigt sich verwundert darüber, dass andere Bundesländer, darunter auch die Steiermark, bisher auf die Errichtung von Landestankstellen zur Senkung der Spritpreise verzichtet haben.

In Richtung der Arbeiterkammer sowie der Sozialdemokraten in Kärnten richtet Dörfler klare Wort: "Die Kärntner Pendlerförderung wochenlang mit sündteuren AK - Kampagnen schlecht zu reden und bei der Erhöhung der Mineralölsteuer des Bundes sowie der gänzlichen Abschaffung der Pendlerförderung in der Steiermark stillschweigend zuzusehen, lässt letztlich nur den Schluss zu, dass es nicht die Pendler sind, die der AK am Herzen liegen, sondern lediglich die Parteipolitik", so Dörfler. Kärnten hat, wie auch die Steiermark unbestritten einen hohen Spardruck. "Wie das Beispiel Pendlerförderung jedoch zeigt, spart Kärnten im Gegensatz zur Steiermark und dem Bund "sozial". Dies sollten die Roten Kaiser, Goach und Co. zur Kenntnisnehmen und sich in Zukunft nicht päpstlicher als der Papst präsentieren," betont der Landeshauptmann.

Kärnten ist trotz der notwendigen und bereits durchgeführten Einsparungsmaßnahmen Dank der höchsten Pendlerförderung, dem hervorragend ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz sowie der 13 Landestankstellen das pendlerfreundlichste Bundesland Österreichs.

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