BZÖ-Grosz: Sparmaßnahmen im Sozialbereich eine einzige Schande!

"Statt Sozialmissbrauch zu ahnden kürzt man linear auf dem Rücken der Schwächsten" - Land spart in gleichen Bereich wie der Bund

Graz (OTS) - Die Sparmaßnahmen in der Höhe von 72 Millionen Euro im steirischen Sozialbereich durch die SPÖ/ÖVP/FPÖ-Landesregierung seien eine einzige Schande. "Jahrzehntelang hat man Sozialleistungen in der Steiermark mit der Gießkanne ohne jegliche Treffsicherheit vergeben, jetzt kürzt man wiederum linear anstatt das Sozialsystem endlich exklusiv auf jene Mitmenschen auszurichten, die es tatsächlich brauchen. 72 Millionen Euro Kürzungen in der Wohnbeihilfe, im Behindertenbereich, bei der Physiotherapie und der Jugendwohlfahrt sind angesichts des gleichzeitig wirksam werdenden Sparpaketes auf Bundesebene das Ende eines treffsicheren Sozialsystems. Die Bundesregierung hat bereits bei den Familienbeihilfen, Pflegegeldbeziehern, Rezeptgebühren, Heilbehelfen und den Zuschüssen zur Rehabilitation gespart. Die Steiermark zieht jetzt gerade in diesem Bereich nach. Für die Betroffenen gibt es nunmehr eine existenzraubende Doppelbelastung", kritisiert der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz das Sparpaket der steirischen Landesregierung.

"Die steirische Mindestsicherung mit ihrem Gießkannensystem ist mit viel Geld, Pomp und Trara eingeführt worden, aber dafür kürzt man bei kranken und behinderten Menschen. Das ist blanker menschenverachtender Zynismus und der falsche Weg für ein zukunftsträchtiges Sozialsystem in der Steiermark", so Grosz.

Das steirische BZÖ werde sich den Protesten gegen das Sparpaket auch im Sozialbereich anschließen und unterstütze jene Initiativen, die diese "Rasenmähermethode" im Sozialbereich bekämpfen wollen.

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