CARE: Angesichts der Tragödie in Japan nicht auf andere Katastrophenregionen vergessen

CARE Japan leistet Hilfe für Erdbeben- und Tsunami-Opfer.

Wien (OTS) - "Seit Freitag verfolgen wir alle atemlos immer neue Katastrophenmeldungen aus Japan. Unsere Gedanken gelten den Menschen dort, den Verantwortlichen, den Helferinnen und Helfern. Wir gedenken der Toten, deren genaue Zahl noch von niemandem bezeugt werden kann, und den betroffenen Familien in ihrem Leid", so Andrea Wagner-Hager, Geschäftsführerin von CARE-Österreich.

CARE Japan beteiligt sich an den Hilfsmaßnahmen und hilft mit, die von Erdbeben und Tsunami schwer getroffene Bevölkerung mit dringend benötigten Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Decken und Medizin zu versorgen.

"Angesichts der immensen Katastrophe in Japan darf nicht vergessen werden, dass die Lage auch in Haiti über ein Jahr nach dem Erdbeben äußerst prekär ist und Hunderttausende weiter in Notunterkünften leben müssen. CARE Österreich leistet seit über einem Jahr Nothilfe in Haiti und Pakistan und wird dies auch noch weitere Monate, wenn nicht Jahre, tun", so Wagner-Hager.

CARE versteht sich als eine Organisation, die Armut, Not und Unterdrückung bekämpft und die Würde des Menschen in den Mittelpunkt all ihrer Aktivitäten stellt. Der Schwerpunkt des Engagements liegt dabei in den Ländern, die im Allgemeinen als "Entwicklungsländer" bezeichnet werden. "Deshalb bitte ich alle: Helfen Sie uns, in diesen Situationen zu helfen, damit auch jene Menschen, die solchen Katastrophen ausgesetzt sind, eine Zukunft haben. Das CARE-Paket hat vor nunmehr 65 Jahren Hoffnung und Zukunft nach Österreich und Europa gebracht, es schuf eine der Grundlagen unseres heutigen Wohlstandes. Wir sind Dank schuldig. Dieser Dank heißt Solidarität mit Menschen in Not", so Wagner-Hager.

Neben Nothilfe seien Investitionen in die Vorsorge wichtig:
"Katastrophenvorsorge rettet Menschenleben. Dazu gehören erdbebensicheres Bauen, Frühwarnsysteme, Flucht- und Evakuierungspläne sowie verlässliche Informationen durch lokale Medien. Jeder investierte Euro in Katastrophenvorsorge spart zwei bis sieben Euro an Nothilfe und Wiederaufbau nach dem Desaster", so Wagner-Hager. Es gelte daher, "präventiv statt reaktiv zu handeln".

Das Jahr 2010 hat mit den Erdbeben in Chile und Haiti sowie den Überschwemmungen in Pakistan große Naturkatastrophen erlebt. Betroffen waren vor allem die Ärmsten der Armen. "Allein in Haiti starben in diesem Jahr über 230.000 Menschen durch das Erdbeben. Eine tragische Bilanz, die man mit stabilerem Häuserbau hätte verhindern können", so Wagner-Hager abschließend.

Spenden: PSK 1,236.000, Kennwort 'Japan'

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