BZÖ-Bucher: Euro-Rettungsschirm wird zum Schuldenschirm

Österreicher haften für ungedeckten "Pröll-Scheck"

Wien (OTS) - "Die Verdoppelung des österreichischen Beitrags zum Euro-Rettungsschirm auf 25 Milliarden Euro bedeutet nur eines:
ÖVP-Finanzminister Pröll vergibt Milliarden, die Österreich selbst nicht hat und mit Krediten finanzieren muss. Die Österreicherinnen und Österreicher haften voll für diesen ungedeckten "Pröll-Scheck" auf Kosten der nächsten Generationen. Der Rettungsschirm wir damit zum Schuldenschirm für Österreich. Das BZÖ sagt dazu: Genug gezahlt!", kommentiert BZÖ-Bündnis- und Klubobmann Josef Bucher die Aufstockung des Euro-Rettungsschirms anlässlich des heutigen Treffens der EU-Finanzminister.

Als Auslöser für diesen Irrweg sieht Bucher den Fehlentscheid bei der Griechenlandhilfe. "Genug gezahlt für marode Länder!" erklärt der BZÖ-Chef und fordert die Möglichkeit, dass Länder in Konkurs gehen können. Neben Griechenland sind auch Irland und Portugal schon Kandidaten für Milliarden-Finanzspritzen. "Jetzt droht der Virus des Anschwindelns sich weiter auszubreiten und weitere Länder anzustecken", so Bucher, der daran erinnert, dass zahlreiche Euroländer ihre Wirtschaftsdaten massiv geschönt hatten.

Der BZÖ-Chef sieht als einzigen logischen Schritt die Schaffung eines Konkursrechts für Euroländer. "Das ist ein einmaliger Schnitt, damit ist die Sache ausgestanden und die Länder können sich mit ihrer eigenen Währung wieder wirtschaftlich erholen", so Bucher.

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