BZÖ-Grosz: Politischer Schulterschluss gegen Schrottreaktoren rund um Österreich!

"Euratom-Ausstieg ein Gebot der Stunde" - "Alle politischen Kräfte müssen sich für Stilllegung der Schrottreaktoren rund um Österreich einsetzen"

Graz (OTS) - Die Katastrophe in Japan rufe die Gefahren der Atomenergie auch in Österreich und der Steiermark auf tragische Art und Weise in Erinnerung. "Wenn ich mir die mangelnde Unterstützung des Euratom-Volksbegehrens vor zwei Wochen vergegenwärtige, dürften wir in Österreich und der Steiermark schlichtweg vergessen haben, dass auch vom nahen Atomkraftwerk Krsko eine tatsächliche Lebensgefahr für uns ausgeht. Die unfassbare Katastrophe von Japan samt den Folgeschäden sensibilisiert uns jetzt für diese Gefahren. Ein österreichischer Ausstieg aus dem Euratom-Vertrag der EU hat umgehend zu erfolgen, alle politische Kräfte des Landes haben sich für eine Stilllegung der Schrottreaktoren rund um Österreich und die Steiermark einzusetzen", so der steirische BZÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz am Montag.

Österreich habe sich zwar 1978 gegen die Nutzung der Atomenergie ausgesprochen, die grenznahen Atomkraftwerke in Slowenien, Tschechien und der Slowakei seien aber eine hochgradige Gefahr für Österreich. "Wenn in Krsko das Unfassbare passiert, dann ist an ein normales Leben die nächsten 20.000 Jahre im 120 Kilometer entfernten Graz nicht mehr zu denken. Das Österreich von keinem Tsunami betroffen sein wird ist klar, dass Krsko beispielsweise in einem Erdbebengebiet gebaut ist, ist aber Faktum. Die Ereignisse in den japanischen Atomkraftwerken haben mit Stromausfällen begonnen und diese sind überall möglich. Alle politischen Kräfte haben daher auf diese Staaten einzuwirken, damit diese Schrottreaktoren geschlossen werden", so Grosz.

Das steirische BZÖ werde in allen Vertretungskörpern wo es vertreten ist, entsprechende Initiativen setzen. "Seien es die steirischen Gemeindestuben wo wir vertreten sind oder der Nationalrat. Wir werden in sämtlichen Bereichen gegen die Gefahren der Atomkraft mobil machen. Wann, wenn nicht jetzt sollte das Ende der Atomkraftwerke gekommen sein", so Grosz.

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