Stenzel: Alle Energie für die Innere Stadt!

Die eine reüssiert beim Wahlvolk - der andere bei VP-Gremien - Bezirkspartei zieht nach

Wien (OTS) - Nach den konstruktiven Weichenstellungen in der Bezirksvorstehung Innere Stadt Ende November durch eine im ÖVP-Klub erfolgte Neuwahl der wesentlichen politischen Funktionen, hat die Bezirkspartei der ÖVP Wien 1 nun auch einen Wechsel vollzogen. War es auf der politischen Ebene des Bezirkes durch die autonome Entscheidung des Klubs zu einer personellen Erneuerung gekommen -durch die Wahl der neuen Stellvertreterin Dr. Jessi Lintl, der neuen Klubvorsitzenden Dr. Kathrin Gürtler, des neuen Finanzausschussvorsitzenden Dr. Paulus Stuller, ebenso wie zu einer Verjüngung und Bereicherung der Riege der Bezirksrätinnen und Bezirksräte durch Experten wie Architekt Mag. Unger und Dr. Leixnering, kam es nun auch auf Ebene der Bezirkspartei zu einer Reaktion - der politischen Parteilogik folgend: der als Stellvertreter der Bezirksvorsteherin nicht mehr gewählte Markus Figl wurde nun statt dessen in die Funktion des ÖVP- Bezirksparteiobmannes Wien Innere Stadt gewählt.

Unter der Regie des 14 Jahre amtierenden Bezirksparteiobmannes Dr. Franz-Eduard Kühnel wurde erwartungsgemäß sein politischer Ziehsohn, den er 10 Jahre lang aufgebaut hatte, als Bezirksparteiobmann installiert. Erwartungsgemäß deshalb, weil der Langzeit-Bezirksparteiobmann mit Unterstützung der JVP - und eines Großteils des Seniorenbundes - für Parteidisziplin sorgte. Dies führte zu den kolportierten bzw. abgegebenen knapp unter 160 Stimmen für Markus Figl - ein eindeutiges Votum der Parteikader.

Damit ist laut Ursula Stenzel die Bezirkspartei-Welt wieder in Ordnung, die durch das autonome Verhalten des ÖVP-Klubs Innere Stadt (die zu den oben angeführten Neubesetzungen führte), also des einzigen parlamentarischen Gremiums der Partei, verständlicherweise schwer irritiert war: denn es ist zwar demokratisch lupenrein, dass ein Parlamentsklub autonom entscheidet, denn der Parlamentsklub ist nicht das Vollzugsorgan der Bezirkspartei, sondern entscheidet autonom, aber in der Partei-Logik der ÖVP-Innere Stadt war die Nicht-Wiederbestellung von Markus Figl zum Stellvertreter und Finanzausschussvorsitzenden ein Verstoß gegen Partei-Disziplin.

"Mit der Wahl Markus Figls zum Bezirksparteiobmann ist nun diese Welt wieder in Ordnung. Es wäre zu wünschen, dass sich dieses Abstimmungsergebnis auch in der Sympathie der Wählerinnen und Wähler einmal niederschlagen wird". Die vom Wähler legitimierte Stärke in der politischen Vertretung der Inneren Stadt in der Person von Ursula Stenzel ist davon in keiner Weise berührt.

Es möge nicht zum Schaden für die Allgemeinheit und das Wohlergehen der Inneren Stadt werden, dass Ursula Stenzel beim Wahlvolk reüssiert und Markus Figl bei den Parteigremien. "Was nun Not tut, ist, dass jetzt die um ihre Renaissance ringende ÖVP auch von den Menschen dieser Stadt getragen wird und nicht allein von Funktionären. Denn würde die ÖVP auf eine Funktionärspartei reduziert, müsste man wirklich schwarz sehen für die urbane-bürgerliche Repräsentanz in Wien. Daher mein Wunsch, dass Bezirksvorstehung und Bezirkspartei eine Symbiose eingehen und gemeinsam Politik für den 1. Bezirk machen und alle Energie für die Innere Stadt bündeln", schloss Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel.

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