VP-Korosec ad Kurier Interview Wehsely: Das Phantom KH Nord

Noch immer zu teuer, noch immer schlecht erreichbar und die Planung schlichtweg eine Katastrophe

Wien (OTS) - "Frau Stadträtin Wehsely weiß ganz genau, dass die Bagger am Baugrund im Norden Wiens nur für die Baugrundfreimachung aufgefahren sind. Von einem Baubeginn beim Phantom Krankenhaus Nord kann man in keinster Art und Weise sprechen", so die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, anlässlich des heutigen Interviews von Stadträtin Wehsely im Kurier.

Sowohl die Termine für den Baubeginn als auch für die Eröffnung änderten sich im Jahrestakt: Im Dezember 2006 wurde die Eröffnung des Krankenhauses Nord für 2011/2012 projektiert, ein Jahr später revidierte man die Eröffnung auf 2013/2014. Laut Krankenanstaltenverbund wird nun aktuell bis 2015 mit lediglich einer Teilinbetriebnahme gerechnet.

Akutbetten Abbau bis 2050?

"Frau Stadträtin, wie können Sie knapp 40 Jahre mit einem Abbau von so teuren Betten wie den Akutbetten warten, obwohl der Rechungshof bereits für das Jahr 2008 die so entstandenen Mehrkosten aufs Schärfste kritisierte?" verurteilt die VP-Gesundheitssprecherin die Aussagen von Stadträtin Wehsely.

Ein Akutbett kostet durchschnittlich 600 Euro pro Tag, ein Pflegebett dagegen etwa 220 Euro. Durch die Fehlbelegung von Spitalsbetten mit so genannten Procuratio-Patienten entstanden dem Wiener Krankenanstaltenverbund laut Berechnung des Rechnungshofes allein im Jahr 2008 Mehrkosten in Höhe von 21,5 Millionen Euro.

"Die Leidtragenden sind wieder einmal die Wiener Patienten, die die vielen Verzögerungen ausbaden müssen und die Steuerzahler, die gezwungen sind, den Planungsspfusch, der seitens der Gesundheitsstadträtin stattfindet, zu finanzieren", so Korosec abschließend.

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