FPÖ: Strache: Ausstieg aus Atomenergie unumgänglich

Jede humanitäre Hilfe für Japan

Wien (OTS) - Durch die Ereignisse in Japan sei einmal mehr belegt, dass Nuklearkraftwerke ein völliger Irrweg seien, meinte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Aber leider hätten die verantwortlichen Politiker und Energiekonzerne 25 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl offenbar noch immer nichts dazugelernt.

Man dürfe jetzt nicht so weitermachen wie bisher, betonte Strache. Europa müsse jetzt ernsthaft mit dem Ausstieg aus der Atomenergie beginnen. Mit den Lippenbekenntnissen der vergangenen Jahre müsse endlich Schluss sein. "Gerade Österreich ist durch die zahlreichen Schrottreaktoren an seinen Grenzen unmittelbar bedroht", erklärte der freiheitliche Bundesparteiobmann und verwies darauf, dass beispielsweise das AKW Krsko in Slowenien auf einer Erdbebenlinie errichtet worden sei. Ebenso sei der sofortige Ausstieg aus EURATOM unumgänglich. Es sei jetzt nötig, dass sich ganz Europa gegen die Atom-Lobby zur Wehr setze.

Für Japan müsse Österreich im Rahmen seiner Möglichkeiten jede humanitäre Hilfe leisten, forderte Strache. Möglich wäre es auch, die bewährten Spezialisten der ABC-Abwehrtruppe unseres Bundesheers zur Katastrophenhilfe nach Japan zu entsenden, so dies von der japanischen Regierung gewünscht sei.

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