AK Treibstoffpreis-Analyse: Spitzenpreise für Sprit 2

Mineralölsteuer hat rund ein Viertel Anteil an den Preissteigerungen

Wien (OTS) - Auto fahren ist Luxus: Rekordpreis aller Zeiten bei Eurosuper. Die Dieselpreise sind auch kräftig in die Höhe gegangen. "Die Leidtragenden der Preistreiberei sind wieder einmal die Autofahrer, insbesondere die PendlerInnen, die auf das Auto angewiesen sind", sagt AK Präsident Herbert Tumpel. Eine Dieselfahrerin, die täglich 25 Kilometer in eine Richtung zur Arbeit fährt, muss damit allein im März 2011 monatlich um 18 Euro mehr zahlen als noch vor einem Jahr.

Die aktuelle bundesweite AK Treibstoffpreis-Analyse bei knapp 1.480 Tankstellen zeigt: Während Eurosuper an Österreichs Tankstellen noch vor einem Jahr (3. März 2010) durchschnittlich 1,182 Euro pro Liter gekostet hat, ist der Preis Anfang März 2011 auf 1,360 Euro pro Liter geklettert. Mit dieser Steigerung um satte 15,6 Prozent erreichte Eurosuper ein historisches Allzeithoch. Bei Diesel fielen die Preissteigerungen im Jahres-vergleich sogar noch höher aus - plus gewaltige 24,5 Prozent. Die Preise sind seit der Erhebung noch weiter hinaufgegangen und haben neue Spitzenwerte errreicht.

An den Preissteigerungen im Jahresvergleich hat die erhöhte Mineralölsteuer (per 1.1.2011) beim Sprit einen Anteil von rund einem Viertel (22,7 Prozent bei Diesel und 27 Prozent bei Eurosuper). Das heißt: Von den 26,4 Cent pro Liter Preissteigerung bei Die-sel entfallen sechs Cent pro Liter auf die Mineralölsteuer-Erhöhung (inklusive Mehrwert-steuer). Bei der Eurosuper-Preissteigerung von 17,8 Cent pro Liter entfallen 4,8 Cent pro Liter auf die Mineralölsteuer-Erhöhung (inklusive Mehrwertsteuer). Wäre die Mineralöl-steuer im Jänner nicht erhöht worden, gäbe es aber trotzdem noch Preissteigerungen von 18,9 Prozent bei Diesel und elf Prozent bei Eurosuper.

Noch stärker als die Preise bei konventionellem Diesel haben die Preise beim Biodiesel angezogen. Der Preis für Biodiesel ist gegenüber dem Vorjahr regelrecht explodiert und liegt um 30,5 Prozent über dem Vorjahresniveau.

SERVICE: Die AK Treibstoffpreis-Analyse unter www.arbeiterkammer.at

(Forts.)

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