Kraft: Rahmenbedingungen für die Rückkehr von Frauen in das Berufsleben verbessern

Doppelbelastung drängt Frauen in schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Die Lage der Frauen am Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren nur wenig verbessert. Immer noch verdienen Frauen rund 18 Prozent weniger als Männer, obwohl Frauen besser ausgebildet sind als jemals zuvor. Die Ursachen sind dafür seit Jahren bekannt, die Änderung der Situation lässt aber weiterhin auf sich warten. Erst jüngst hat für Niederösterreich wieder eine Studie die Missstände aufgezeigt und klar beim Namen genannt. Flexiblere Arbeitszeiten auf Arbeitgeberseite, längere Öffnungszeiten von Kindergärten und Schulen, ein Ausbau der Kinderbetreuungsplätze sowie die Ganztagsschule sind in den Top vier der von den befragten Eltern angegebenen Verbesserungsvorschläge für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu finden", betont der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPÖ Niederösterreich, LAbg. Günter Kraft.

"Die Doppelbelastung der Frauen durch Beruf und Familie sowie das Fehlen von flexiblen Arbeitszeiten und der Mangel an bedarfsgerechten, unentgeltlichen und vor allem flexiblen Kinderbetreuungseinrichtungen bewirken folglich, dass viele Frauen nur eine Teilzeitstelle annehmen können. Dadurch werden sie auch in schlechter bezahlte Arbeitsverhältnisse gedrängt, was vielfach die Karrierechancen schmälert und den Aufstieg in Führungspositionen verhindert. Gerade bei der Rückkehr von Frauen in das Berufsleben zeigt sich, dass der rasche Wiedereinstieg nach der Karenz für das berufliche Fortkommen ein zentrales Element ist. Daher müssen die Rahmenbedingungen, wie z. B. Kinderbetreuungseinrichtungen, Arbeitszeiten etc., verbessert werden, um die rasche Rückkehr in den Arbeitsmarkt auch tatsächlich möglich zu machen", so Kraft. (Schluss) ha

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