FPÖ-Hofer: Japan: Tiefe Betroffenheit der FPÖ - aber auch Besorgnis, die Entwicklung in Ö betreffend

Ausstieg aus EURATOM von Rot und Schwarz blockiert - FPÖ verlangt Ausstieg aus Atomkraft für ganz Europa

Wien (OTS) - Tiefe Betroffenheit seitens der FPÖ zu den
Ereignissen in Japan signalisiert heute Vizeparteiobmann NAbg. Norbert Hofer. Er zeigt sich allerdings auch besorgt, die Entwicklungen in Österreich betreffend, wo erst vor wenigen Tagen das EURATOM-Volksbegehren von Vertretern der Regierungsparteien blockiert worden sei.

Hofer hält in diesem Zusammenhang fest, dass EURATOM nicht, wie behauptet, der Sicherheit von Atomkraftwerken gelte, sondern ganz klar direkt der Atom-Lobby zu Gute komme. Es sei ganz besonders schade, dass die Regierungsparteien im Parlament sowie rote und schwarze Bürgermeister in ganz Österreich durch aktiven und passiven Widerstand gegen das Volksbegehren mobil gemacht hätten.

Den ehemaligen VP-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel fordere die FPÖ aufgrund seiner Tätigkeit für einen der größten Atomstrom-Konzerne Europas auf, sein Nationalratsmandat zurückzulegen, so Hofer. "Österreich importiert in hohem Ausmaß Atomstrom", hält der stellvertretende Bundesparteiobmann der FPÖ fest, es seien daher alle Maßnahmen zur Erreichung einer Energieautonomie Österreichs massiv zu forcieren! Es sei davon auszugehen, dass Öl und Gas in den nächsten Jahren explodieren werden, "deshalb brauchen wir umgehend ein gutes Ökostrom-Gesetz", verlangt Hofer.

Österreich müsse sich für einen Ausstieg Europas aus der Atomkraft endlich stark machen. Nötigenfalls müsse dafür auch das Instrument des Vetos auf EU-Ebene herangezogen werden. Die Zeit der "noblen Zurückhaltung" in Bezug auf das Einlegen eines Vetos, so Hofer, sei jedenfalls vorbei!

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