Gedicht zur Lage von Karlheinz Hackl

Wien (OTS) - In Libyen, da gehts jetzt zua, und aa bei d Nachbarn is ka Ruah, und de EU, wia a klana Affi, schaut hilflos auf den Herrn Gadaffi. Doch aa der "Yes, we can"-Obama traut si den Kerl ned weggazrama, weu alle sagn, und da wirst hi, mia brauchen doch de Energie! Jagt kana den Diktator fuat? Gehts, tummelts euch, es brennt da Huat!

In Japan hat de Erdn bebt, wia des no kana hat erlebt, und dem Tsunami seine Wogen habn s halbe Land dann überzogen, und brennt habn die Raffinerien, a paar Atomkraftwerk san hin. Doch alle sagn, ja, das Atom und s Öl, des brauch ma doch fürn Strom! Und s gibt kan, der dagegn was tuat, weu niemand merkt, es brennt da Huat.

De Wirtschaft wachst, de heulge Kuah, und kana kriagt vom Wachstum gnua. Doch könnt aus hunderttausend Gründen der Mensch ja längst scho was erfinden, dass ohne Gfahr ma leben tät, wann des ned bald gschiecht, dann is s z spät. Bescheidner sein wär a Idee! Zruckschalten - tät des gar so weh? Es tät der ganzen Welt sehr guad. Fangts an damit! Es brennt da Huat!

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Karlheinz Hackl
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