Schultes: Raus aus Atom, Raus aus fossiler Energie - Berlakovich gibt den Weg vor

Bundesregierung geschlossen gegen Atomkraft - Ausbau Erneuerbarer Energie: Chance für neue Arbeitsplätze nutzen

Wien, 13. März 2011 (ÖVP-PK) "Umweltminister Niki Berlakovich ist und bleibt Vorkämpfer für eine atomkraftfreie Zukunft in Europa", betont ÖVP-Umweltsprecher Hermann Schultes, nach den deutlichen Worten des Ministers in der "Pressestunde". Schultes begrüßt zudem ausdrücklich den Vorstoß von Berlakovich, Stress-Tests für Atomkraftwerke einzufordern. "Raus aus Atom" lautet die Devise von Minister Berlakovich. "Nur mit einem Schulterschluss auf allen Ebenen gelingt es, eine nachhaltige Energie-Zukunft Österreichs zu sichern", so der ÖVP-Umweltsprecher. ****

Der ÖVP-Umweltsprecher erinnert: "Während die heute lamentierende Opposition damals geschlafen hat, war Umweltminister Niki Berlakovich der Erste, der die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke deutlich kritisiert hat und umgehend tätig wurde." Seltsam muten daher auch die heutigen Aussagen von SPÖ-Umweltsprecherin Bayr an, so Schultes, der daran erinnert, dass
sich die gesamte Bundesregierung in einem Ministerratsbeschluss
dazu bekannt hat, geschlossen gegen die AKW-Laufzeitverlängerung in Deutschland vorzugehen und Maßnahmen zu Verbesserung der Sicherheit der deutschen Kernkraftwerke einzufordern.

Schultes unterstützt zudem Berlakovich in seinem Bestreben nach einem energieautarken Österreich. Bisher eine Vision, hat eine umfassende Studie die Energieautarkie Österreichs als machbar belegt. "Mit der Forcierung erneuerbarer Energie hat Niki Berlakovich die Zeichen der Zeit erkannt. Österreich ist Vorreiter, belegt mit gut 30 Prozent erneuerbaren Energien Platz 4 im Europäischen Raum. Der Umstieg auf erneuerbare Energie wird aber nur dann gelingen, wenn wir jede Form der Energieverwendung so effizient wir nur möglich gestalten", so der ÖVP-Umweltsprecher. "Unabhängig von fossiler Energie zu werden, heißt gleichzeitig neue Arbeitsplätze – 'green jobs' - zu schaffen und so den Aufschwung der Umwelttechnologiebranche für tausende neue Arbeitsplätze zu forcieren. Ökologie und Ökonomie schließen sich heute nicht mehr aus", so Schultes abschließend.

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