BZÖ-Widmann: Sofortige Aus für Atomkraft!

Bundesregierung kniet noch immer vor Atomlobby

Wien (OTS) - Als "Schönrede zum Sonntag im Auftrag der Atomindustrie", bezeichnet BZÖ-Energiesprecher Abg. Mag. Rainer Widmann die Aussagen von Umweltminister Berlakovich in der Pressestunde und fordert das sofortige Aus für Atomkraft in Europa. Noch vor zwei Wochen wurde der Atomlobby beim Euratom-Volksbegehren die Mauer gemacht, angesichts der furchtbaren Katastrophe in Japan soll ein Richtungsschwenk kommen - das glauben die Menschen der SPÖ und ÖVP nicht!", so Widmann. Die Aussagen zur Energieautarkie Österreichs sind für den BZÖ-Energiesprecher nur Worthülsen ohne Hintergrund.

"Wenn Berlakovich einen Stresstest für AKW verlangt, ist das niedlich; die Kraftwerksbetreiber werden sich sicher schon davor fürchten", versucht Widmann den Einfluss des Umweltministers zu beschreiben. Das BZÖ werde weiterhin alles unternehmen, um den Ausstieg aus der Atomkraft und aus Euratom zu beschleunigen, so Widmann, der auch entsprechende Initiativen im Parlament ankündigt.

SPÖ und ÖVP wirft Widmann vor, dass "die Regierung bei der Energiepolitik völlig versagt hat - bei Euratom, Temelin und bei der Laufzeitverlängerung der deutschen AKW; sie knien noch immer vor der Atomlobby." Ähnlich sei die Situation auch bei der von Berlakovich angekündigten Energieautarkie: "Das ist nur ein bloßes Schönreden. Zahlen, Zeitpunkte, Finanzen und Umsetzungspläne hat der Umweltminister wieder nicht vorgelegt - weil er dazu gar kein Konzept hat!", so Widmann.

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