FPÖ-Strache: Europa muss aus Atomkraftnutzung aussteigen

Wien (OTS) - Statt ständig zu versichern, dass der tragische Atomunfall im 10.000 Kilometer entfernten Japan keinerlei Auswirkungen auf Österreich habe, solle sich Umweltminister Berlakovich lieber um die zahlreichen Atomkraftwerke an unserer Grenze kümmern, kommentierte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache die Aussagen des ÖVP-Ministers in der heutigen Pressestunde. "Temelin, Dukovany, Bohunice oder Krsko das sogar auf einer Erdbebenlinie liegt, sind deutlich gefährlicher für Österreich, als alle Atomkraftwerke in Japan zusammen", so Strache.

"Wem jetzt noch immer nicht klar ist, dass die Nutzung der Atomenergie ein Irrweg ist, dem ist nicht zu helfen", sagte Strache, der einen sofortigen Ausstieg Europas aus der Kernenergie forderte. Ein erster Schritt für Österreich müsse der Ausstieg aus EURATOM sein. Es könne nicht sein, dass Österreich auch noch dafür zahle, dass an unserer Grenze mehrere Schrottreaktoren stünden, so Strache. Dieses Geld sollte besser dafür genutzt werden, um aus dieser gefährlichen Technologie auszusteigen.

"Jetzt ist es höchste Zeit für unsere Regierungspolitiker, um in Brüssel gegen die Atom-Lobby aufzustehen und den kompromisslosen Ausstieg zu verlangen", betonte Strache. Wenn man sich die Beschwichtigungen des Umweltministers ansehe, so könne man zusammenfassend festhalten, dass Österreich zwar super informiert, aber sonst völlig schutzlos sei, was mögliche Störfälle in unserer unmittelbaren Nachbarschaft betreffe. "Dieses Damoklesschwert müssen wir schleunigst los werden, bevor es zu spät ist", forderte Strache.

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