LH Dörfler trifft italienische Minister in Rom

Weiterer Ausbau der Kontakte zu Italien -Termine mit Land- und Forstwirtschaftminister Giancarlo Galan und dem Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Paolo Romani

Klagenfurt (OTS) - Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler reist in der kommenden Woche nach Rom, um seine internationalen Kontakte weiter auszubauen und wichtige Fachgespräche zu führen. Am Dienstag und Mittwoch wird er in Italiens Hauptstadt mit Entscheidungsträgern auf Ministerialebene zusammentreffen. Es steht ein Treffen mit dem Minister für Land- und Forstwirtschaft, Giancarlo Galan, sowie mit dem Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Paolo Romani, auf dem Programm.

"Mit Minister Galan verbinden mich seit Jahren eine enge politische Beziehung sowie persönliche Freundschaft. Gemeinsam mit ihm, als damaligen Präsidenten der oberitalienischen Region Veneto, ist es gelungen, wichtige Akzente in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu setzen", so Dörfler. Basierend auf dieser politisch ausgezeichneten Zusammenarbeit will der Landeshauptmann mit Galan u. a. über eine mögliche Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung beraten. "Die Euregio 'Senza Confini' hat in den letzten Jahren gezeigt, dass ein Miteinander in wichtigen politischen Fragen möglich und sinnvoll ist. Ein Beispiel ist die gemeinsam initiierte Studie von BAK Basel, die den Wirtschaftsraum des Veneto, Friaul-Julisch Venetiens, Kärntens, Sloweniens sowie zweier Gespanschaften in Kroatien untersucht und diesem ein exzellentes Zeugnis ausgestellt hat", fasst Dörfler zusammen.

Dass es bereits gute Beziehungen zu Entscheidungsträgern in Rom gibt, hat der Landeshauptmann in den vergangenen Monaten durch mehrere Treffen mit Italiens Außenminister Franco Frattini unter Beweis gestellt. Dabei hat sich Frattini beispielweise positiv zur gemeinsamen Austragung der Dreiländer-Ski-WM "Senza-Confini" im Jahr 2019 geäußert. Außerdem hat Dörfler im Außenminister einen begeisterten Mitkämpfer für eines der derzeit wichtigsten EU-Verkehrsprojekte, die Baltisch-Adriatische Achse von Danzig nach Bologna, gefunden. Frattini zeigte mehrfach großes Interesse an der gemeinsamen Umsetzung des Verkehrsprojektes und engagiert sich dafür selbst auch aktiv im Rahmen von Lobbyingaktivitäten.

Die oberitalienischen Adria-Häfen und damit die Außenwirtschaft würden durch die Umsetzung dieser Verkehrsachse zwischen Nord-Osteuropa und dem Südeuropäische Raum eine große Aufwertung erfahren, wodurch sich dieser Wirtschaftsraum zu einem großen Güterumschlagplatz entwickeln würde. "Nicht nur für Kärnten, sondern für den ganzen Raum der Euregio 'Senza Confini' würden sich dadurch enorme Wirtschaftspotentiale auftun, die wir nicht ungenützt lassen werden", erklärt Dörfler.

Aus diesem Grund ist auch ein Treffen mit Paolo Romani, Italiens Minister für wirtschaftliche Entwicklung, geplant, der in seinem Fachbereich für die Baltisch-Adriatische Achse zuständig ist. Nachdem Österreichs Infrastrukturministerin Doris Bures zur gleichen Zeit wie Dörfler in Rom weilt, wird auch ein Dreier-Treffen angepeilt, um gemeinsam weitere Schritte hinsichtlich der Baltisch-Adriatischen Achse zu besprechen. Zusätzlich wurde bereits ein Besuch mit dem österreichischen Botschafter in Rom, Christian Berlakovits, sowie eines mit dem österreichischen Botschafter vom Heiligen Stuhl im Vatikan, Alfons Kloss, fixiert.

"Mein Besuch in der italienischen Hauptstadt ist von großer Bedeutung. Diese außenpolitischen Kontakte werden Kärnten nun auch in Rom und damit in Italien weiter bekannt machen. Außerdem ist es wichtig, internationale Verbündete und Partner zu haben, um Kärnten außerhalb unseres Landes weiter positiv zu positionieren", fasst Dörfler zusammen.
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