Bildung, Arbeit, Gesellschaft, Integration

Der 1. Österreichische Integrationstag - Impuls und Brückenschlag

Wien (OTS) - Über 440 Personen aus Wien und den Bundesländern haben sich für den ersten Österreichischen Integrationstag am kommenden Freitag in Wien angemeldet. Sie kommen aus Unternehmen, NGOs, Vereinen, Interessensvertretungen, politischen Parteien, Bildungseinrichtungen, wissenschaftlichen Einrichtungen, aus Gemeinden, Ländern und Bund. "Wir freuen uns über diese Bandbreite und den großen Zuspruch", so die Initiatoren des Tages vom Verein "Wirtschaft für Integration".

Gemeinsam leben, arbeiten, die Gesellschaft und Zukunft gestalten. Integration als Miteinander im globalen Wettbewerb. Das sind die Ziele, die sich der Verein "Wirtschaft für Integration" von Wien ausgehend gesetzt hat, der Ansatz einer österreichischen Antwort, angesichts globaler Migrationsströme und globaler gesellschaftlicher, kommunikativer und produktionsorientierter Vernetzung.

Rathaus, Raiffeisenhaus, Haus der Industrie, Studio 44 - vier Orte, drei Themen

Der Österreichische Integrationstag am kommenden Freitag, dem 11. März 2011 beschäftigt sich in Podiumsdiskussionen und Arbeitskreisen an vier unterschiedlichen Orten mit drei Themen:

Gesellschaft und Integration als Chance und Investition in die Zukunft, angesichts der Notwendigkeit, im globalen Wettbewerb zu bestehen.

Bildung und Integration: Bildung und Life-long-learning als Voraussetzung zum gegenseitigen Verständnis, als Dialog der Kulturen und Basis für erfolgreiches Bestehen in der wissensgetriebenen Wettbewerbsgesellschaft. Bilden statt ausgrenzen und isolieren.

Arbeitsmarkt und Integration ist das dritte Thema, bei dem es konkret um das aktive Beantworten des steigenden Bedarfs an qualifizierten Arbeitskräften geht, inländischen und ausländischen, angesichts einer Altersgesellschaft und steigendem Wettbewerbsdruck. Qualifikation durch Integration ist das Motto.

Die Startveranstaltung findet im Wiener Rathaus statt, die einzelnen Podiumsdiskussionen in den Räumlichkeiten der Sponsoren und Partner: im Raiffeisenhaus Wien, dem Sitz des Hauptsponsors der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich- Wien, im Haus der Industrie und im Studio 44 der Österreichischen Lotterien. Ein Resümee wird am Abend wiederum im Wiener Rathaus gezogen: Die einzelnen Arbeitskreise berichten, Perspektiven werden entwickelt, Szenarien und Lösungen vorgestellt - im Dialog mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft

"Wir wollen an positiven Veränderungen mitarbeiten!"

"Als Verein Wirtschaft für Integration wollen wir an positiven Veränderungen mitarbeiten und mehr Nachhaltigkeit und mehr Bewegung in diesem für Österreich so wichtigen Themenfeld bewirken. Unsere Projekte haben ein Ziel: mehr wirtschaftlichen Erfolg für alle. Wir setzen auf Information, auf Fordern und Fördern und gemeinsam anerkannte Regeln", so die beiden Gründer und Obmänner des Vereins Wirtschaft für Integration, Dr. Georg Kraft-Kinz und Mag. Ali Rahimi.

Partner des Integrationstags sind neben der Stadt Wien und dem Veranstalter, dem Verein Wirtschaft für Integration, die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien als Hauptsponsor, die Industriellenvereinigung Wien, die Österreichischen Lotterien und VISA. Institutionen, die über ihre Netzwerke regional und global tätig sind und für die Integration seit Jahren gelebte Unternehmenskultur darstellt.

Für sie ist der Österreichische Integrationstag auch eine Ergänzung zur aktuell laufenden Einreichungsfrist zum Österreichischen Integrationspreis. Der Verein Wirtschaft für Integration lädt heuer zum zweiten Mal gemeinsam mit dem ORF und Kooperationspartnern aus der Wirtschaft ein, das Potenzial von Integration in Österreich sichtbar zu machen. http://integrationspreis.orf.at/

Gemeinsam Bildung forcieren, den Arbeitsmarkt beleben, die Gesellschaft verändern - die Arbeits- und Themenschwerpunkte des Österreichischen Integrationstags am 11 März

Integration und Migration - die Verteilung des Österreichischen Integrationstages auf 4 Locations ist gewissermaßen Metapher. Integration findet in allen gesellschaftlichen Bereichen statt. Gestartet wird am 11. März vom Wiener Rathaus aus, wo um 10 Uhr die offizielle Eröffnung durch Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner stattfindet.

Mit Key-Notes zu den drei Themenforen wird ein erster Impuls gesetzt. Impulsgeber sind Kenan Güngör, der profilierteste Integrationsexperte in Österreich, Mag. Erika Tiefenbacher, die als Direktorin mit ihrem Team in der Wiener KMS Schopenhauerstraße vorbildhafte Integrationsarbeitet leistet (und dafür 2010 mit dem Österreichischen Integrationspreis ausgezeichnet worden ist) und Dr. Georg Kraft-Kinz, Obmann des Vereins Wirtschaft für Integration und stellvertretender Generaldirektor und Verantwortlicher der RLB Niederösterreich-Wien für die Privat-, Handel- und Gewerbekunden der auf vielen Ebenen für sichtbare und gelebte Integrationsarbeit steht.

Eine Gesellschaft der Vielfalt und der Perspektiven

Themenkreis Gesellschaft und Integration im Haus der Industrie Podiumsdiskussion 12-13.30 Uhr, Workshops 14-16.30 Uhr, Haus der Industrie

Wo sind die Defizite der Integrationspolitik, wie kann das kriteriengeleitete Zuwanderungsmodell die Sicht auf Migration verändern, welche Risiken und Chancen eröffnen sich für Österreich? Das sind die Schwerpunkte des Podiumsgespräches mit Dr. Ursula Eltayeb (MA 17), Univ.-Prof. Dr. Christian Friesl (Industriellenvereinigung), Kenan Güngör (think difference), Dr. Bernhard Perchinig, (Forschungsplattform Human Rights in the European Context und Mag. Karin Zauner (Kommunikationswissenschafterin), Moderation Dr. Simon Kravagna (Chefredakteur das biber).

Weiterführend dann drei Arbeitskreise und Workshops, die die mediale Wahrnehmung von Zuwanderung, die Außenkommunikation Österreichs sowie die gesellschaftliche Partizipation von Zuwanderern diskutieren: Wie kann das Zuwanderungsthema in Österreich besser kommuniziert werden, wie kann der Standort Österreich an Attraktivität gewinnen, wie können die Zuwanderer in die Gesellschaft eingebunden werden?

Bildung ist der Schlüssel zu Integration und Erfolg. Im globalen Wettbewerb bestehen- mit bestausgebildetsten Menschen. Podiumsdiskussion 12-13.15 Uhr, Workshops 13.45-16.30 Uhr, Studio 44

Zugang zur Bildung, Spracherwerb und Beherrschung der Basiskulturtechniken. Das sind Voraussetzungen für Integration und ein gelingendes Miteinander. Welche Initiativen gibt es, welche Förderungsmaßnahmen müssen verstärkt werden, welche Methoden und welche Strukturen benötigt ein besseres Bildungssystem, das sind die Kernfragen der Podiumsdiskussion im Studio 44 der Österreichischen Lotterien Mit Dr. Eva Grabherr (okay.zusammen.leben - Projektstelle für Zuwanderung und Integration, Vorarlberg), Mag. Barbara Herzog-Punzenberger (Öst. Akademie der Wissenschaften), Prof. Hans-Jürgen Krumm, Institut für Germanistik, Deutsch als Fremd- und Zweitsprache), Amar Rajkovic (Stadtmagazin biber), Dr. Rüdiger Teutsch, (BMUKK) Moderation; Corinna Milborn (Buchautorin und Stv. Chefredakteurin NEWS).

Zwei Workshops gehen ins Detail: Integrationsgeleitete Schulprojekte - wie setzt man sie um, welche Herausforderungen gibt, es .welche Benchmarks können als Vorbilder dienen. Der Arbeitskreis Sprache und Identität geht von der These aus, dass der Erwerb der Muttersprache vor dem Erwerb einer zweiten und dritten Sprache förderlich ist. Sprache und kulturelle Identität hängen zusammen.

Im Wettbewerb bestehen. Den Standort Wien stärken.

Arbeitsmarkt und Integration-Notwendigkeit heute und morgen Podiumsdiskussion 12-13.15 Uhr, Workshops 13.45-16.30 Uhr, Raiffeisenhaus Wien

Wie integriert man hochqualifizierte Migranten in den Arbeitsmarkt, wie steuert man Zuwanderungspolitik, wie schafft man bessere Voraussetzungen für diejenigen, die bereits hier leben, wie reagiert man auf die Überalterung der Gesellschaft. Das sind die Kernpunkte des Podiumsgesprächs im Haus von Raiffeisen Niederösterreich-Wien. Es diskutieren Mümtaz Karakurt (Zentrum für MigrantInnen, Linz), Dr. Thomas Oliva (Präsidium des Markenartikelverbandes), MMag. Stephan Walder (Porr AG), Mag. Christoph Mandl (Raiffeisen Bank International), Josef Wallner (AK Wien), Moderation von Mag. Eva Pfisterer (Journalistin).

Zwei Workshops vertiefen: Wie kann man Menschen mit Migrationshintergrund in jenen Berufen Chancen geben, die sie erlernt haben, in denen sie Fertigkeiten aufweisen. Welche formale Anerkennung von Bildung sollte man erleichtern. Der zweite Workshop beschäftigt sich mit dem Akquirieren von hoch qualitativen Fachmitarbeitern: welche Hürden müssten beseitigt werden, wie spricht man Fachkräfte im Ausland an, wie systematisiert man Bedarfsstrukturen?

Perspektiven für Morgen- die Abschlussveranstaltung.

Am Abend im Wiener Rathaus werden -nach Begrüßung durch Integrationsstadträtin Mag. Sandra Frauenberger - ab 18 Uhr die Resultate der Arbeitskreise und Podiumsdiskussionen des Nachmittags vorgestellt. Sie sollen Beitrag der Zivilgesellschaft für zukünftige Integrationsarbeit Österreichs sein. Im Anschluss werden die Ergebnisse mit VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft erörtert.

Informationen unter www.vwfi .at/integrationstag

Hinweis für die Redaktionen - für die Pressebetreuung steht im Vorfeld und während des Integrationstages, Mag.a Eser Akbaba vom Verein Wirtschaft für Integration gerne zur Verfügung, Tel.:
0676/5610665

Die Raiffeisenlandesbank Nö-Wien ist Gründungs- und Hauptsponsor des Vereins "Wirtschaft für Integration"

Rückfragen & Kontakt:

Verein Wirtschaft für Integration

Mag.a. Eser Akbaba, 0676/5610665

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