Beatrix Karl: Potenzial von Frauen an Schnittstelle Wissenschaft/Wirtschaft verstärkt sichtbar machen

Wissenschafts- und Forschungsministerin lud am Internationalen Frauentag erfolgreiche Wissenschafterinnen zu Frühstück und Gedankenaustausch

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl lud anlässlich des Internationalen Frauentages erfolgreiche Frauen im Bereich Wissens- und Technologietransfer zu einem Frühstück und Gedankenaustausch ins Wissenschaftsministerium. "Hochqualifizierte Frauen im Innovationsprozess sind unverzichtbar. Wir müssen das Potenzial von Frauen an der Schnittstelle Wissenschaft/Wirtschaft künftig noch verstärkt ausschöpfen und sichtbar machen", ist die Ministerin überzeugt. Dies sei auch ein wichtiger Beitrag für Aufschwung, Wachstum und die Schaffung neuer, hochqualitativer Arbeitsplätze.

"Obwohl wir heute zahlreiche Erfolgsgeschichten gehört haben -aktuelle Zahlen zeigen, dass noch reichlich Arbeit auf uns wartet", so die Ministerin. Denn: Durchschnittlich werden in Österreich rund fünf Prozent der Patente von Frauen angemeldet sowie rund ein Drittel der Unternehmen von Frauen neu gegründet. "Da gibt es noch einiges an Potenzial", betonte Karl. "Gerade bei Unternehmensgründungen im forschungs- und technologieintensiven Bereich zeigt sich, dass unterschiedliche Gründe dafür verantwortlich sind, dass sich weniger Frauen als Männer in diesem innovativen Tätigkeitsfeld selbständig machen." Das beginne zum Beispiel bereits bei der Schulwahl bzw. der Vermittlung von technischen Lehrinhalten an Mädchen und setze sich entsprechend bei der Wahl der Studienrichtung und anschließend des Berufsfeldes fort. Daher sei es auch zentral, die Studienwahlberatung auszubauen und bereits in Schulen verstärkt auf die Vermittlung der so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu setzen.

"Die Weitergabe persönlicher Erfahrungen ist wichtig, um weiter richtungsweisende und innovative Akzente zur Stärkung von Frauen zu setzen und die verstärkte Integration der Gender-Dimension in der Wissenschafts-, Wirtschafts- und Innovationspolitik voran zu treiben", dankte die Ministerin den Wissenschafterinnen.

Zur Vertiefung des Themas "Stärkung von Frauen im Wissens- und Technologietransfer" wurde im Rahmen des anschließenden Werkstattgesprächs der Europäischen Kommission im Wissenschaftsministerium eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Diskussionsthemen waren insbesondere Ausgangssituationen und Lösungsansätze zur besseren Unterstützung von Frauen auf ihrem Karriereweg in Wissenschaft und Forschung.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger
Tel.: +43 1 531 20-9014
elisabeth.grabenweger@bmwf.gv.at
www.bmwf.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWF0001