FPÖ: Hofer: Neue Dramatik im Fall Haaser - Lucas Vater soll auch zweite Tochter weggenommen werden

Zwangspsychiatrierung von Kindern erinnert an diktatorische Regime

Wien (OTS) - "Ich fordere die Justizministerin und die unsichtbare Familien-Staatssekretärin auf, endlich in der Causa Haaser tätig zu werden. Hier werden ein leidgeprüfter Vater und seine verbliebenen beiden Kinder zum zweiten Mal Opfer von Behörden. Jetzt können die beiden Damen von der Regierung einmal zeigen, wie wichtig Ihnen das Kindeswohl ist, und uns erklären, warum diesem Vater sein Kinder abgenommen werden müssen", kommentiert der stellvertretende FPÖ-Obmann NAbg. Norbert Hofer die dramatische Entwicklung im Fall von Bernhard Haaser. Dem leiblichen Vater des zu Tode gequälten kleinen Luca, der seither mit einem Kinderschutzverein auf Missstände in der Jugendwohlfahrt aufmerksam macht, wurde völlig überraschend wegen einer anonymen Anzeige die jüngere seiner beiden Töchter abgenommen.

Nachdem in der Innsbrucker Uni-Klinik festgestellt worden ist, dass bei Haasers Tochter keinerlei Anzeichen körperlicher Gewalt vorhanden sind, wurde das Mädchen dennoch nicht ihrem obsorgeberechtigten Vater zurückgegeben, sondern nach einer psychologischen Begutachtung auf die psychosomatische Abteilung verlegt. Damit nicht genug, ließ man Haaser wissen, dass man ihm auch noch die zweite Tochter abnehmen werde, wenn er sie nicht sofort der leiblichen Mutter übergebe.

"Die FPÖ wird diese sonderbare Vorgangsweise genauestens überprüfen und Herrn Haaser und seinen Kindern als familienfreundliche Partei zur Seite stehen", erklärt Hofer, den die behördlich angeordneten Methoden an Praktiken diktatorischer Regime erinnern: "Fragt sich denn niemand, wie sich ein kleines Kind fühlen muss, wenn es ohne irgendeine Vorbereitung von zwei fremden Männern plötzlich abgeholt und ohne Eltern in die Psychiatrie gesperrt wird?"

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