Versteckter Alkohol in Lebensmitteln: FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Hackl kritisiert sehr späte Reaktion von Anschober

FPÖ hat bereits im Vorjahr darauf aufmerksam gemacht - rasches Handeln im Interesse der Konsumenten ist nun gefordert

Wien (OTS) - "Spät, aber doch." Mit diesen Worten kommentierte heute der Konsumentenschutzsprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Ing. Heinz Hackl, die von Konsumentenschutzlandesrat Anschober aufgezeigten Gefahren durch versteckten Alkohol in Lebensmitteln wie Backwaren, aber auch Süßigkeiten. Hackl erinnerte daran, dass sein Fraktionskollege Dipl. Ing. Deimek bereits im Vorjahr auf diese Problematik aufmerksam gemacht hat. "Angesichts der Tatsache, dass hier ein nicht unerhebliches Gefahrenpotential für Kinder und alkoholkranke Menschen gegeben ist, ist mehr als bedenklich, dass es vier Monate dauert, bis nach dem Bekanntwerden eines gesundheitsgefährdenden Problems eine Studie vorgestellt wird."

"Im Interesse der Menschen ist zu hoffen, dass sich die zuständigen Gesundheits- und Konsumentenschutzlandesräte mit dem Bund rasch auf eine klare Regelung einigen. Aus FPÖ-Sicht ist mehr als bedauerlich, dass auf die möglichen Gefahren für Kinder und Alkoholabhängige so zögerlich bzw. verharmlosend reagiert wird", betonte Hackl.

"Es ist leider zu befürchten, dass es bis zu einer wirksamen Maßnahme lange dauern wird. Es ist für das Vertrauen der Konsumenten nicht gerade förderlich, dass vom Aufzeigen des Problems bis zur Studienpräsentation vier Monate vergangen sind. Aus diesem Zeitraum kann man sich leider auch hochrechnen, wie lange es dauern wird, bis eine vernünftige Lösung des Problems auf dem Tisch liegt und umgesetzt wird", schloss Hackl.

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