FPÖ zu Frauenerwerbsquoten - Entwicklung beängstigend

Und zwar die Entwicklung des Umgangs mit Zahlen und Fakten

Wien (OTS) - Der morgige "Internationale Frauentag" würde vor
allem für eines verwendet, den österreichischen Frauen ein schlechtes Gewissen einzureden. Die Frauen würden viel zu wenig einer Erwerbstätigkeit nachgehen und der angebliche Mangel an Kinderbetreuungseinrichtungen wäre der Grund dafür, so die kritische Wahrnehmung von FPÖ-Vizeparteiobmann NAbg. Norbert Hofer.

"Nun hat das statistische Amt der Europäischen Union "Eurostat" anlässlich des Frauentages eine Statistik zur Frauenerwerbsquote innerhalb der EU-27 veröffentlicht. Bei Frauen ohne Kinder liegt Österreich dabei auf Platz 4 unter 27 EU-Staaten. Bei der Erwerbsquote bei einem Kind erreicht Österreich Platz 2, bei zwei Kindern Platz 5 und bei drei Kindern Platz 10", berichtet Hofer. Mit der Anzahl der Kinder sinke Österreich im EU-weiten Ranking etwas ab. Ein Grund dafür dürfte darin zu suchen sein, dass vor allem unter Migranten höhere Kinderzahlen üblich seien und beispielsweise Türkinnen eine sehr niedrige Beschäftigungsquote aufweisen. Diese lag laut Statistik Austria im Jahr 2009 bei 25 bis 34 Jährigen (gebürtigen) Türkinnen in Österreich gerade einmal bei 41,3%, bei gebürtigen Österreicherinnen in der gleichen Altersgruppe hingegen bei 80,2%.

Es stelle sich nun die Frage, ob das in den letzten Jahren aufgebaute Kartenhaus in Form der Argumentationskette: "niedrige Frauenerwerbsquote weil zu wenige Kinderbetreuungsplätze - daher mehr und noch frühere Fremdbetreuung" nicht längst in sich zusammen gebrochen sei. Hofer: "Geht es den zeitgeistigen Politikern und gleichgeschalteten Medien etwa gar nicht um die Erwerbsquote der Frauen sondern um die möglichst frühe Herausnahme der Kinder aus dem Familienverband? Eine Frage die sich jeder selbst beantworten soll."

Es sei Fakt, dass viele Frauen arbeiten müssten, weil aufgrund der schlechteren Behandlung von Familien gegenüber Kinderlosen im Steuer-und Sozialversicherungsrecht eine Familie mit einem Einkommen nicht mehr überleben kann. Ob die Frauen dies auch in dieser Art so wollen, werde vom Zeitgeist nicht hinterfragt, betont Hofer. "Wir Freiheitliche sind für die Wahlfreiheit, nämlich die freie Entscheidung, sich für Familie, Beruf oder beides entscheiden zu können, ohne dadurch übermäßige finanzielle Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Am internationalen Frauentag möchte ich mich abschließend als Gleichbehandlungssprecher vor allem bei allen Müttern für ihren Einsatz für eine gedeihliche Zukunft unseres geliebten Österreich bedanken. Mein besonderer Dank gilt auch unserer Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller und unserer Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber, die sich abseits von künstlichen Geschlechterkämpfen unermüdlich für das Wohl von Frauen, Kindern und auch von Männern einsetzen."

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