"Familienfasttag": Frauenbewegung lädt zum Benefiz-Suppenessen

Start der Initiative für benachteiligte Frauen in Asien und Lateinamerika am Aschermittwoch

Wien, 07.03.11 (KAP) Unter dem Motto "teilen macht stark" ruft die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfb) auch heuer wieder in der Fastenzeit zur Solidarität mit benachteiligten Frauen in den Ländern des Südens auf. Insgesamt werden aus den Spendenerträgen der "Aktion Familienfasttag" mehr als 100 Projekte in Asien und Lateinamerika gefördert, etwa Alphabetisierungsprogramme in Indien, Bildungsprogramme zur Stärkung von Frauen im Kampf gegen Gewalt in Kolumbien oder Gesundheitsvorsorge-Trainings auf den Philippinen.

Die Aktion startet am Aschermittwoch (9. März) mit Benefiz-Suppenessen in Innsbruck und Bregenz, zahlreiche Veranstaltungen in den anderen Diözesen und Pfarren folgen. Den Höhepunkt bildet ein Benefiz-Suppenessen am 16. März im Museum für Völkerkunde in Wien: Erwartet wird neben dem Linzer Altbischof Maximilian Aichern auch Bundespräsident Heinz Fischer.

Die Bedeutung gelebter Verantwortung und Solidarität mit Frauen in Not führte Elizabeth Sepulveda vor Augen: Bei einer Pressekonferenz am Montag in Wien unterstrich die Vizepräsidentin der kolumbianischen Frauenorganisation "Vamos Mujer" die Notwendigkeit, Frauen nicht nur vor dem hohen Maß an Gewalt in Kolumbien zu schützen und ihnen ein materielles Auskommen zu sichern. Vielmehr setze sich die Organisation, die seit drei Jahren aus Spendengeldern der Aktion "Familienfasttag" unterstützt wird, auch für die Stärkung der politischen Präsenz von Frauen ein und die Sicherung ihrer Rechte.

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